Allgemein · Weiterentwicklung

Investment in die Partnerschaft

Ich habe eine turbulente Zeit mit meinem Partner hinter mir und kann als Essenz davon sagen, dass sich ein Investment in die Partnerschaft lohnt.

Man wächst an seiner Beziehung, wenn man nicht sofort aufgibt. Mein Rat für Jeden mit Beziehungszweifeln: „Liebe lieber weiter“. Aufgeben ist so einfach und so feige.

Man kehrt oft im Partner das Gleiche hervor wie bei den Ex-Partnern. In einer Beziehung begegnet man sich am Ende immer selbst (das Zitat stammt nicht von mir, es kann sein, dass es von Eva Maria Zurhorst stammt).

Man kann vieles durch echte Kommunikation lösen.

Man kann immer seine jetzige Beziehung vertiefen, daran arbeiten und an dem Zusammenbleiben wachsen. Man kann die Liebe in der Partnerschaft wiederentdecken und glücklich damit sein.

Wenn man mit sich selbst im Reinen ist, dann ist oftmals eine tiefe und innige Partnerschaft möglich, bei der man nicht vom anderen erwartet, dass er die Lösung für die eigenen Probleme ist.

Ich kann in dem Zusammenhang das Buch „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“ von Eva Maria Zurhorst empfehlen.

Finanziell gesehen kann ein Beziehungsende sehr teuer sein. Aber auch aus anderen Gründen ist ein gefühlsmäßiges Investment in die Beziehung wertvoll und verspricht eine nichtmonetäre Rendite.

Ein Investment in die Beziehung ist letztendlich auch ein Investment für sich selbst. Eine erfüllende Partnerschaft tut der Seele gut und macht einen stark.

7 Kommentare zu „Investment in die Partnerschaft

  1. An sich kann man das Zusammenbleiben nicht erzwingen. Oftmals scheitert es an ungleichen Zukunftsvorstellungen (Zusammenziehen, Auslandsaufenthalt, Kinder ja/nein).

    Aber wenn man jemanden hat, mit dem man sich gemeinsam entwickeln kann, ist das wirklich sehr toll. Ich hoffe, dass mein Freund mir für immer erhalten bleibt. Erst wenn man den richtigen Partner gefunden hat, merkt man, wie sehr er doch bisher gefehlt hat.

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  2. Mit der Aussage, dass sich Investitionen in die Beziehung lohnen hast du mich direkt gekriegt. Ich finde auch, dass heutzutage viel zu viele Leute viel zu schnell aufgeben und nicht wirklich an sich bzw. der Beziehung arbeiten.

    Das Problem ist aus meiner Sicht bedingt durch das verschobene Bild einer Beziehung das in unserer Gesellschaft und von Hollywood vorgelebt wird: „Wenn der Partner der richtige ist, ist alles super, es gibt keine Probleme und immer nur gute Laune miteinander“. So ist es aber einfach nicht – jede Beziehung durchlebt auch mal nicht so tolle Zeiten, erfordert Arbeit und Investment von beiden Seiten 😉 Aber wenn man das gemeinsam schafft, dann kann es so viel mehr geben als „Friede Freude Eierkuchen“. Natürlich gibt es sicher auch Anlässe in denen ein Abschied die sinnvollere Alternative ist.

    Ich wünsche dir und deinem Freund, dass ihr nie aufhört in eure Beziehung zu investieren – denn es lohnt sich definitiv 🙂

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  3. Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass es elementar für das Fortbestehen einer Beziehung ist, miteinander zu reden und im Speziellen Probleme generell zu besprechen. Das ist im Alltagstrott mitunter lästig und weniger schön, vor allem wenn es sich nur um „Problemchen“ handelt. Da liegt der Gedanke schnell nah, einfach mal darüber hinwegzusehen. Nicht selten erwachsen daraus aber so große Probleme, dass sie unüberwindbar erscheinen und zur Trennung führen können.
    Solange die Partner noch in der Lage sind, auf ruhige Art ihre Probleme zu benennen und dazu bereit sind, die Sichtweise des jeweils anderen einzunehmen, lohnt sich in meinen Augen auch ein Fortführen der Beziehung.

    Liebe Grüße
    Dummerchen

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  4. Danke für eure Kommentare, die den Beitrag gut ergänzen.

    @Dummerchen: mit dem reden hast du bei mir so ins schwarze getroffen, da muss ich dran arbeiten. Ich spreche Dinge oft nicht an, obwohl es besser wäre und irgendwann kracht es dann.

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    1. Was soll ich sagen? Ich habe es selbst so erlebt – kann man sich vielleicht auch nach meinem Kommentar denken.
      Da sitzt man plötzlich in einer Mediation und merkt, dass man Dinge nie ausgesprochen hat, die mit der Zeit immer mehr Gewicht bekommen haben und irgendwann die Beziehung in ein Ungleichgewicht gebracht haben. Oder man merkt, dass man immer Dinge vom Partner vermutet hat, die er selbst ganz anders sieht.
      Ich denke, dass ist ein ganz allgemeines Problem in einer Partnerschaft. Man nimmt vieles als fest und gegeben hin und hinterfragt vieles nicht mehr so wie noch am Anfang. Da hilft wirklich nur reden, reden, reden. Gar nicht so leicht im allgemeinen Alltagstrott.
      Ich drück Euch die Daumen, dass ihr den Weg gut zusammen weitergeht und offen miteinander kommuniziert. Gerade die üblichen Tabuthemen (Geld, Sex, geheime Lebenswünsche, etc.) und die inneren unverrückbaren Grundwerte (die Ex-Studentin hat schon ein paar aufgelistet) bergen so viel Spannungspotential, dass es sich lohnt darüber offener zu sprechen.

      Liebe Grüße
      Dummerchen

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