Allgemein · Finanzielle Freiheit · Minimalismus · Sparen

No Shopping – Buchvorstellung

Ich habe kürzlich das Buch No Shopping! von Judith Levine gelesen. Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude bereitet.

Die Autorin und ihr Mann machen ein 365-Tage Konsumverzichtsexperiment. Sie fassen den Begriff Konsumverzicht sehr weit und kaufen fast nur noch Grundnahrungsmittel. Sie gehen in dem Jahr weder auswärts essen, noch ins Kino oder Theater.

Sie beschreibt die Herausforderung, eine Grenze zu ziehen zwischen nötigten und unnötigen Ausgaben.

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben.

Das Experiment fällt der Autorin besonders am Anfang sehr schwer. Nach und nach wächst sie aber an dem Projekt. Sie beschreibt, wie sie viel mehr Zeit hat, dadurch, dass sie weniger arbeiten muss (sie ist selbstständig) und dadurch, dass Auswärtsaktivitäten und Shopping wegfallen.

Sehr ehrlich erzählt sie von den Tücken und Herausforderungen. Aber auch von den Gewinnen. Sie macht viele Erfahrungen, die sie ohne den Konsumverzicht nicht gemacht hätte. Zum Beispiel müssen die beiden kreativ dabei sein, an kostenlose Kulturangebote heranzukommen. Die geringe Erwartung, die sie an die kostenlose Unterhaltung haben, wird oftmals übertroffen.

Am Ende des Projekts hat sie viele Erkenntnisse, die einen bewussteren Umgang auch für die Zukunft garantieren.

Das Buch empfehle ich allen Frauen, die gerne viel Shoppen gehen und auch solchen, die einfach bewusster konsumieren wollen. Interessant kann es ebenfalls für Männer sein, auch wenn es aus der Frauenperspektive geschrieben ist.

Hier ist der Amazon-Link*.

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Aktien · Allgemein · Einnahmen · Sparen

Einnahmen- und Sparreport Mai 2017

Einnahmen

Da ich keine reine Anlegerin, sondern auch Spekulantin bin, tauchen auch Gewinne/Verluste aus Aktienverkäufen im Einnahmenreport auf.

+ 40 Euro Mietcashflow*

+ 132,97 Euro Dividende Munich Re

+ 32,40 Euro Dividende VW

– 121,75 Euro Verkauf einer Aktie, die ich im Mai erworben hatte

+ 164,29 Euro Verkauf der VW-Aktie

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= 247,91 Euro*

Das ergibt rund 248 Euro an Einnahmen bei einem Kapitalstock von unter 40.000 Euro. Natürlich ist der Mai durch die Dividende von Munich Re ein Ausreißermonat.

Meinen Kapitalstock hatte ich im letzten Einnahmenreport auf unter 60.000 Euro angegeben. Dort hatte ich allerdings mein gesamtes Vermögen gezählt inkl. Notgroschen, Rücklagenkonten etc. Das habe ich nun auch an jener Stelle berichtigt.

Ich hatte VW und die andere Aktie aufgrund meiner Sinnkrise verkauft. Ich bin mir zurzeit nicht sicher, ob ich bestimmte Unternehmen unterstützen möchte.

Sparleistung

Ich komme auf eine Sparleistung von rund 1595 Euro. Damit bin ich relativ zufrieden.

 

*Ich habe den Mietcashflow berichtigt. 23.06.2017

Allgemein · Minimalismus · Sparen

Erneute Sinnkrise

Meine letzte Sinnkrise Link drehte sich darum, ob es überhaupt sinnvoll ist, zu sparen.

Jetzt habe ich erneut eine Sinnkrise. Diese ist jedoch anderer Art.

Ich lese gerade „Der Mann ohne Geld“ von Mark Boyle. Dieses Buch bringt mich zum Nachdenken über den Sinn des Investierens in eine zerstörerische Wirtschaft.

Ich denke darüber nach, anstatt Geld in fragwürdige Prozesse zu investieren, meine Arbeitszeit massiv zu reduzieren und extrem minimalistisch zu leben. Eventuell möchte ich zu einem ursprünglicheren Leben finden.

 

Allgemein · Weiterentwicklung

Sunk-cost-Fallacy

Sunk costs (deutsch: versunkene Kosten, oft auch als irreversible Kosten bezeichnet), sind Kosten, die bereits entstanden sind und nicht (beispielsweise durch Verkauf) rückgängig gemacht werden können (Quelle: Wikipedia).

Die Sunk-cost-Fallacy bedeutet nach meinem Verständnis bspw., solch „versenktem“ Geld, noch welches hinterherzuwerfen. Generell bedeutet es, sich mit dem Verlust nicht abzufinden. Ein Beispiel, ist es, krank zu einem Konzert zu gehen, nur weil man etwas dafür bezahlt hat.

Ich habe im letzten Jahr einige Fehlinvestitionen aufgrund von Schnellschüssen getätigt. Dazu zähle ich nichtmals irgendwelche Flop-Aktien, denn die kalkuliere ich mit ein.

Aber ich habe aufgrund von Meinungen in der Alex Fischer RADG-Facebook Gruppe (RADG = reicher als die Geissens). Domains gekauft, von denen ich dachte, dass sie bald mehr wert werden.

Zusätzlich habe ich ein Onlineshop-Paket gekauft, direkt für 2 Jahre, weil es günstiger war, weil ich eine Geschäftsidee umsetzen wollte mit einem eigenen Shop.

Ich habe daraus 2 Dinge gelernt

  1. Erst gründlich nachdenken, dann handeln (keine Schnellschüsse)
  2. Wenn es zu spät ist, dem Geld nicht nachweinen, sich nicht weiter drüber ärgern

Besonders der zweite Punkt war länger in meinem Kopf. Ich habe mich selbst gescholten für diese Entscheidungen und habe mich über das ausgegebene Geld geärgert. Wenn eine Entscheidung unwiderruflich getroffen wurde, nützt es nichts, zurückzublicken und sich zu ärgern. Wichtiger ist es, den Schaden für die Zukunft zu begrenzen.

Ich habe den Online-Shop also für knappe 2 Jahre noch. Erstens akzeptiere ich den gemachten Verlust. Zweitens werde ich ganz in Ruhe überlegen, wie ich den Schaden evtl. noch etwas begrenzen kann. Also wie ich mit wenig Aufwand einen einfachen Shop betreibe oder etwas in der Art. Aber diese Überlegungen werde ich gründlich anstellen, um nicht wieder Schnellschüsse zu tätigen.

Was ich auf keinen Fall tun werde: Nur etwas weiterzuverfolgen, weil ich schon dafür bezahlt habe. Ich werde also die Ausgaben als getätigt ansehen und besonnen handeln.

Allgemein · Einnahmen · Sparen

Einnahmen- und Sparreport April 2017

Ich teste hiermit eine Serie „Einnahmen- und Sparreport“.

Mal sehen, ob sie gut ankommt und ob ich Spaß daran habe.

Einnahmen

Da ich keine reine Anlegerin, sondern auch Spekulantin bin, tauchen auch Gewinne/Verluste aus Aktienverkäufen im Einnahmenreport auf.

+ 40 Euro Mietcashflow*

+ 10,62 Euro Dividende Mondelez

+ 44,55 Euro Verkauf Position BRF Brasil Foods

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= 95,17 Euro*

Rund 95 Euro an Einnahmen bei einem Kapitalstock von unter 40.000 Euro finde ich in Ordnung. Der Betrag wird im Jahresverlauf vermutlich stark schwanken.

Sparleistung

Ich komme auf eine Sparleistung von rund 1565 Euro. Damit bin ich relativ zufrieden. Ich hatte ein paar außergewöhnliche Ausgaben. Irgendetwas außer der Reihe gibt es bei mir allerdings immer. Daher nehme ich dieses Argument nicht als Ausrede. Im nächsten Monat werde ich vermutlich weniger auswärts essen, denn der April war diesbezüglich ein extremer Ausreißer.

Im nächsten Einnahmenbericht wird die Dividende von der Munich Re erscheinen, über die ich mich sehr gefreut habe.

*Ich habe den Mietcashflow berichtigt. 23.06.2017

Aktien · Allgemein

17.04.2017 mein zweijähriges Aktienmarktjubiläum

Am 17.04.2017 war es genau zwei Jahre her, dass ich meine erste Order aufgegeben habe. Es war ein AC World ETF (ausländischer Thesaurierer). Ich habe also direkt einen ETF gewählt, der nicht steuereinfach ist. Zusätzlich bin ich so ziemlich am höchsten Punkt bis dato eingestiegen und musste direkt einen Börsenrückgang mitmachen.

Meine Nerven waren nicht stark genug und der Rückgang nahm mich ziemlich mit. Ich verkaufte Anteile, weil ich dachte, dass es noch viel weiter abwärts gehen würde.

Heute bin ich optimistisch, dass ich inzwischen zu den hartgesottenen gehöre. Ich würde mich über einen Rückgang an den Börsen freuen, um mein Aktiendepot günstig aufzustocken.

Seit wann investierst du an der Börse? Hast du schon Rücksetzer mitgemacht? Ich freue mich über Kommentare.

Allgemein · Finanzielle Freiheit · Immobilien

Die Gründe für Immobilien

Ich habe eine sehr schöne Zusammenfassung in Videoform gefunden (youtube-Link) mit Gründen, in Immobilien zu investieren.

Hier nochmals komprimiert:

  • Gewohnt wird immer
  • Sachwerte sind inflationssicher
  • Immobilien sind Währungsunabhängig und überstehen Krisen und Reformen
  • Wertsteigerung, zumindest an guten Standorten
  • Bonitätsanstieg – Grundbuch schlägt Sparbuch, Banken bewerten Immobilienvermögen höher als Geldwerte
  • Die Zinsen sind aktuell sehr niedrig, Fremdkapital ist günstig zu haben
  • „Andere bauen mir mein Vermögen auf
  • 9 von 10 Millionären haben laut einer Studie ihr Vermögen mit Immobilien gemacht

Ich finde diese Gründe sehr einleuchtend und bin froh über mein vermietetes Appartement.