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Nur ein Hauch Minimalismus – und wie mich eine Frage zu Shopping in Verlegenheit brachte

Neulich fragte mich eine Freundin, wo ich denn so shoppe. Ich konnte zunächst gar nicht antworten, da ich überlegt habe. Anschließend sagte ich: Ich habe so einen vollen Schrank, im Moment brauche ich einfach nichts. Aber die Frage brachte mich in Verlegenheit.

Wer meine Wohnung sieht, kommt definitiv nicht auf den Gedanken, ich sei eine Minimalistin. Und das bin ich auch nicht.

Ich bin nur, was zukünftige Käufe betrifft, frugalistisch/minimalistisch eingestellt. Ich kaufe nicht sinnlos Gebrauchsgegenstände. Ab und zu kaufe ich mir gebrauchte Bücher, wenn ich die betreffenden Bücher nicht in meiner Bibliothek finde. Und der ein oder andere wohlüberlegte Kauf kommt vor. Das ist aber extrem selten.

Ich habe nicht viele Hosen, die mir zurzeit passen. Nach ein paar Wochen des Improvisierens habe ich dann aber noch zwei schöne, passende Hosen in den Tiefen meines Kleiderschranks gefunden. Problem frugalistisch gelöst :-). Ich bin einfach nicht sofort losgegangen, um mir neue Hosen zu kaufen und wurde für die Geduld belohnt. Ich bin froh, dass ich mir nicht wieder etwas Unnötiges in den Kleiderschrank gepackt habe.

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Einnahmenreport Juli 2017

Einnahmen_Einnahmenreport

Einnahmen

+ 40 Euro Mietcashflow

+ 9,90 Euro Dividende Mondelez

+ 35,54 Euro Nachträgliche Verlustverrechnung

+ 51,91 Euro Ausschüttung ETF World

+ 3,06 Euro Blogeinnahmen (Affiliate)

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= 140,41 Euro

Mit den Einnahmen bin ich sehr zufrieden.

Im Juli hatte ich zum ersten Mal eine nennenswerte Auszahlung für Affiliate-Links. Allerdings merke ich auch, dass Affiliate seine Grenzen hat und man eigentlich nicht auf Einnahmen daraus zählen kann.

Ich habe mich im Juli mehr beherrschen können und habe keine Position verkauft.

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Einnahmenreport Juni 2017

Einnahmen

Da ich keine reine Anlegerin, sondern auch Spekulantin bin, tauchen auch Gewinne/Verluste aus Aktienverkäufen im Einnahmenreport auf.

+ 40 Euro Mietcashflow

– 96,41 Euro Verkauf Aktie Munich Re

+ 15,07 Euro Dividende Wells Fargo

+ 16,02 Euro Dividende Unilever

+ 144,54 Euro Verkauf HCP, die ich im Juni erst gekauft hatte

+ 0,43 Euro Blogeinnahmen (Affiliate)

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= 119,65 Euro

Mit den Einnahmen bin ich sehr zufrieden. Im Juni hatte ich zum ersten Mal eine Auszahlung für Affiliate-Links.

Ich hatte auf HCP spekuliert. Ich dachte, dass ich mit einem REIT ethisch zunächst nichts falsch machen kann. Ich habe mir später die aktuellen Kennzahlen von HCP angesehen. Diese haben mich nicht überzeugt und so verkaufte ich die Aktie wieder.

Ich werde wahrscheinlich eine Halbjahreszielanpassung vornehmen, da ich einige Ziele vom Anfang des Jahres verfehlen werde.

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No Shopping – Buchvorstellung

Ich habe kürzlich das Buch No Shopping! von Judith Levine gelesen. Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude bereitet.

Die Autorin und ihr Mann machen ein 365-Tage Konsumverzichtsexperiment. Sie fassen den Begriff Konsumverzicht sehr weit und kaufen fast nur noch Grundnahrungsmittel. Sie gehen in dem Jahr weder auswärts essen, noch ins Kino oder Theater.

Sie beschreibt die Herausforderung, eine Grenze zu ziehen zwischen nötigten und unnötigen Ausgaben.

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben.

Das Experiment fällt der Autorin besonders am Anfang sehr schwer. Nach und nach wächst sie aber an dem Projekt. Sie beschreibt, wie sie viel mehr Zeit hat, dadurch, dass sie weniger arbeiten muss (sie ist selbstständig) und dadurch, dass Auswärtsaktivitäten und Shopping wegfallen.

Sehr ehrlich erzählt sie von den Tücken und Herausforderungen. Aber auch von den Gewinnen. Sie macht viele Erfahrungen, die sie ohne den Konsumverzicht nicht gemacht hätte. Zum Beispiel müssen die beiden kreativ dabei sein, an kostenlose Kulturangebote heranzukommen. Die geringe Erwartung, die sie an die kostenlose Unterhaltung haben, wird oftmals übertroffen.

Am Ende des Projekts hat sie viele Erkenntnisse, die einen bewussteren Umgang auch für die Zukunft garantieren.

Das Buch empfehle ich allen Frauen, die gerne viel Shoppen gehen und auch solchen, die einfach bewusster konsumieren wollen. Interessant kann es ebenfalls für Männer sein, auch wenn es aus der Frauenperspektive geschrieben ist.

Hier ist der Amazon-Link*.

*Affiliate-Link

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Einnahmenreport Mai 2017

Einnahmen

Da ich keine reine Anlegerin, sondern auch Spekulantin bin, tauchen auch Gewinne/Verluste aus Aktienverkäufen im Einnahmenreport auf.

+ 40 Euro Mietcashflow*

+ 132,97 Euro Dividende Munich Re

+ 32,40 Euro Dividende VW

– 121,75 Euro Verkauf einer Aktie, die ich im Mai erworben hatte

+ 164,29 Euro Verkauf der VW-Aktie

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= 247,91 Euro*

Das ergibt rund 248 Euro an Einnahmen. Natürlich ist der Mai durch die Dividende von Munich Re ein Ausreißermonat.

Ich hatte VW und die andere Aktie aufgrund meiner Sinnkrise verkauft. Ich bin mir zurzeit nicht sicher, ob ich bestimmte Unternehmen unterstützen möchte.

*Ich habe den Mietcashflow berichtigt. 23.06.2017

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Erneute Sinnkrise

Meine letzte Sinnkrise Link drehte sich darum, ob es überhaupt sinnvoll ist, zu sparen.

Jetzt habe ich erneut eine Sinnkrise. Diese ist jedoch anderer Art.

Ich lese gerade „Der Mann ohne Geld“ von Mark Boyle. Dieses Buch bringt mich zum Nachdenken über den Sinn des Investierens in eine zerstörerische Wirtschaft.

Ich denke darüber nach, anstatt Geld in fragwürdige Prozesse zu investieren, meine Arbeitszeit eventuell zu reduzieren und minimalistischer zu leben.

Ich möchte ggf. mein Verhalten als Konsumentin etwas verändern, weniger bei großen Konzernen einkaufen und lokale Märkte und Geschäfte unterstützen.

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Ein effektiver Spartipp – Newsletter-Diät

Heute möchte ich einen selbsterprobten, sehr wirkungsvollen Spartipp zum Besten geben.

Bestelle alle Newsletter von Konsumprodukten ab. Behalte nur die Newsletter, die für dich persönlich wertvoll sind. Ich hatte früher Newsletter von Tchibo, Esprit etc. und dachte, dass ich mit 20%-Sparcoupons wirklich Geld spare.

Ich spare, seit ich die Newsletter alle abbestellt habe, sehr viel mehr, einfach da ich mir viel weniger unnützes kaufe.

Gestern habe ich ein Geschenk bestellt und nach der Bestellung ein „Angebot“ bekommen, mir einen aus mehr als 100 Sparcoupons von anderen Geschäften auszusuchen. Ich habe mich für einen 4€ Coupon bei 8 Euro Mindestbestellwert bei Lieferando entschieden. Anschließend durfte ich mir noch einen Gutschein aussuchen. Man muss bei solchen Aktionen sehr aufpassen, dass man nicht verleitet wird, etwas zu kaufen, was man bei genauerer Betrachtung nicht benötigt.

Konsum ist oft unnötig und wir haben meist schon alles was wir brauchen. Die ganzen Newsletter und Angebote verleiten uns dazu, unsere Wohnung und Schränke  vollzustopfen.

Führe dir öfter vor Augen, was du wirklich brauchst, um glücklich zu sein. In den seltensten Fällen sind dies materielle Dinge.

Nicht viel zu brauchen kann viel mehr Freiheit bedeuten als sich alles mögliche zu leisten und dadurch länger/schneller im Hamsterrad treten zu müssen.