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Halbjahresbilanz der ersten Hälfte 2017

Mein Resümee für die erste Jahreshälfte von 2017 fällt gemischt aus.

Ich habe weniger gespart als im Jahr 2016 trotz höherer Einnahmen. Insgesamt bin ich mit dem Vermögensaufbau auf Kurs. Ich spare immer noch viel.

Ich habe meine Geschäftsidee ad acta gelegt und habe zunächst keine gute alternative Idee, nur ein paar Träumereien.

Mit der Blogperformance bin ich hochzufrieden. Die Besucherzahlen steigen.

Persönlich habe ich eine Trennung hinter mir. Ich unternehme seither mehr und habe eine Rundreise durch Schottland gemacht.

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Man lebt immer auch JETZT

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Sparen für später – das ist schön und gut. Natürlich ist es auch richtig.

Man lebt aber auch immer JETZT. Genau in diesem Augenblick. Finanzielle Freiheit ist ein tolles, erstrebenswertes Ziel, besonders dann, wenn man eine eher ungeliebte Arbeit hat. Man sollte nur den aktuellen Augenblick dabei nicht vergessen. Nicht NUR auf das Morgen schauen.

Auch jetzt reisen und sich frei nehmen.

Ich habe die Überlegung, eventuell beruflich meine Arbeitszeit um 20% zu reduzieren. Dadurch hätte ich deutlich mehr Freizeit, schon jetzt.

Wenn ich meine abhängige Beschäftigung als Haupteinnahmequelle habe, dann dauert es durch die Reduzierung länger, bis ich finanziell frei bin. Aber dann bin ich jetzt schon finanziell Teilfrei. Mein Einkommen reicht auch bei 80% Arbeit locker aus. Dann erarbeite ich mir in 80% der regulären Arbeitszeit das Einkommen für 100% meiner Zeit und kann dennoch sparen. Ist das nicht ein großartiger Gedanke – jetzt schon finanziell Teilfrei zu sein – schon morgen in Teilzeit gehen zu können, wenn man das wirklich wünscht?

In letzter Zeit passiert viel in mir und ich krempele einiges in meinem Leben um. Dazu habe ich das folgende passende Zitat:

Es gibt nur zwei Tage, an denen man nichts machen kann. Der eine heißt gestern, der andere heißt morgen; also ist heute der richtige Tag um zu lieben, zu glauben, zu handeln und vor allem zu leben.
– Dalai Lama –

Es gibt auch ein Zitat, dessen Urheber ich nicht parat habe: Man bereut eher die Dinge, die man nicht getan hat, als die Dinge, die man getan hat. Aus einem Buch einer Hospiz-Krankenschwester soll auch folgendes stammen: Kein Mensch bereut es, zu wenig gearbeitet zu haben. Die Essenz dieser Zitate: Arbeite dich nicht kaputt, wage auch mal etwas und verbringe deine Zeit so, wie du sie dir idealerweise vorstellst.

Würdest du etwas bereuen, wenn heute dein letzter Tag wäre? Hättest du etwas dagegen, wenn dein Leben, so wie es jetzt ist, in Stein gemeißelt wäre. Sprich: Wenn du für immer so leben würdest wie heute, würdest du etwas bereuen?

Eine Technik hat mich ebenfalls nachhaltig beeindruckt. Schreibe von den drei Menschen, die dir am meisten bedeuten oder mit denen du die meiste Zeit verbringst auf, was du möchtest, das sie bei deiner Grabrede sagen. Das hat mir gezeigt, was ich an mir und meinem Verhalten ändern kann.

Besonders der letzte Teil dieses Artikel mag falsche Andeutungen machen aber keine Sorge: Ich habe keine schwere Krankheit o.ä. Auch mit meinem Umfeld ist alles soweit in Ordnung.

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Nur ein Wort für das neue Jahr

Ich las kürzlich von einer Idee, von der ich beim besten Willen nicht mehr weiß, wo ich sie her habe. Es geht um Folgendes: Statt der üblichen Vorsätze fürs neue Jahr, überlegt man sich genau ein Wort für das nächste Jahr.

Es kann etwas sein, das man sich wünscht oder einfach ein Wort, in dessen Zeichen das neue Jahr stehen soll.

Mein Wort ist: Geschäftsidee. Es kam mir sofort in den Sinn, als ich mich auf ein Wort festlegen wollte.

Ich finde die Idee sehr schön und habe mein Wort in mein neues schönes Notizbuch auf die erste Seite geschrieben.

Was für ein Wort habt Ihr für das kommende Jahr?

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Man selbst sein

Ich habe neulich ein Lied erfunden. Es handelt davon, dass die Grenzen nur in unseren Köpfen existieren.

Ich habe manchmal richtige Kreativphasen. In diesen Phasen muss ich aufpassen, dass ich auf dem Teppich bleibe.

Ich bin dabei ich selbst. Es nützt einem im Leben nicht, an die Gesellschaft so gut wie möglich angepasst zu sein. Auf dieses Thema kam ich durch diesen wunderbaren Artikel: http://mymonk.de/kleines-manifest-der-nicht-normalen-5-gruende-anders-zu-sein/

Man kann so viel mehr aus sich machen, man hat so viel mehr Potential als man gemeinhin denkt.

In Bezug auf die Finanzen und die mögliche finanzielle Freiheit kann ich nur Jedem raten auch jetzt die Zeit zu genießen. Wenn ich von  Menschen lese, die erst im Alter anfangen wollen zu reisen, dann wird mir ganz mulmig. Wenn man zu sehr auf das Morgen versteift ist, lebt man jetzt nicht gut. Was spricht auch im jungen Alter gegen längere Reisen? Oftmals ist mehr möglich mit dem aktuellen Arbeitgeber als man denkt.
Man hat nur dieses eine Leben und es kann jederzeit vorbei sein.
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Finanzielle Teilfreiheit

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Das Konzept der finanziellen Teilfreiheit kurz erläutert: Alex Fischer schreibt in seinem Buch „Reicher als die XXXXXX“ darüber, dass er über einen passiven Einkommensstrom von 500 Euro monatlich bspw. seine Kosten für 5 Tage decken kann, und dass er dann dadurch 5 Tage des Monats keine Zeit gegen Geld einzutauschen braucht. So erarbeitet man sich kontinuierlich durch seine Investments die finanzielle Freiheit.

Für mich habe ich an der Stelle gerechnet, wie weit ich schon finanziell frei bin. Durch meine Genossenschafts- und Aktiendividenden sowie ETF-Ausschüttungen und Zinsen komme ich im Moment auf etwa 2 meiner persönlichen Tagesausgaben pro Monat.

Warum sollte ich nicht eine finanzielle Teilfreiheit in meinem Leben heute schon einführen? Meine Arbeitszeit so zu reduzieren, dass ich 2 Tage im Monat zusätzlich zu meinem sonstigen Urlaub keine Zeit gegen Geld einzutauschen brauche, sondern lauter Dinge tun kann, die mich persönlich weiterbringen und glücklich machen? So könnte ich das jetzt maximal genießen und trotzdem weiterhin ausreichend Vermögen aufbauen.

Ich bin in der glücklichen Situation, dass solche Konzepte bei meinem Arbeitgeber ohne weiteres möglich sind, und ohne dass man sich auf ewig an dieses Modell bindet.

In der nächsten Zeit werde ich mir Gedanken darüber machen, ob ich für mich die finanzielle Teilfreiheit einführe.

Es mag nun Stimmen geben, die behaupten, dass man dann nicht maximal vom Zinseszins profitieren kann, jedoch ist mein Gegenargument: Man weiß nie ob man das Morgen noch erlebt.

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Mehr im Hier und Jetzt leben

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Ich hatte eben eine Diskussion mit meiner Schwester, weil sie immer meint ich würde mich immer so zurücknehmen und jeden Cent dreimal umdrehen. Da hat sie auch nicht ganz unrecht. Ihr Argument war, dass man im Alter gar nicht mehr viel Geld braucht. Das sieht man oft bei älteren Menschen. Diese leben oft sehr bescheiden und wissen nicht wohin mit ihrem Geld. Eine Art „Grundsicherung“ wird es wahrscheinlich immer geben und irgendwie wird man schon klarkommen.

Wenn ich von Menschen lese, die jetzt sehr sparsam sind, um mit 60 zu reisen, dann denke ich mir auch meinen Teil. Es kann passieren, dass man das Alter nie erreicht, gerade wenn man ganz verbissen auf vieles jetzt verzichtet. Vielleicht erreicht man es auch, ist dann aber nicht mehr bei Gesundheit. Es können so viele Dinge dazwischen kommen. Daher die Frage: Warum nicht jetzt?

Im hier und jetzt zu leben und sich viele Wünsche zu erfüllen, Reisen, vielleicht beruflich kürzer treten wenn man die freie Zeit nutzen möchte, alle diese Dinge sollten wir vielleicht lieber nicht aufschieben.

 

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Echt frugal: Naturjoghurt selber machen

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Mein Vater hat mich angesteckt damit, Joghurt selber zu machen. Er gab mir ein Gläschen Joghurt mit hochwertigen Kulturen. Man nimmt immer etwas Joghurt, um neuen herzustellen. Das funktioniert auch mit dem Naturjoghurt aus dem Laden.

Hier ist meine Anleitung: Man nehme einen Liter Milch (oder auch jede beliebige andere Menge, beliebiger Fettgehalt) und koche die Milch kurz auf. Wenn die Milch hochsteigt, nehme ich sie von der Hitze und lasse den Topf mit Deckel so lange stehen, bis ich den Topf 10 Sekunden lang anfassen kann. Dann hat die Milch etwa 50 °C und ich rühre etwas von dem vorhandenen Joghurt hinein. Als Mengenrichtwert reicht 1 EL auf 1 Liter, es kommt aber nicht auf die genaue Menge an. Wenn das ganze gut verrührt ist, gieße ich die milchige Masse in Einmachgläser, also z.B. ganz normale Marmeladengläser mit Schraubdeckel und verschließe sie. Die Gläser schlage ich in zwei Küchenhandtücher ein, damit es langsam abkühlt. Die Gläser sollte man dann mindestens 5 Stunden stehen lassen, es funktioniert aber auch wenn man sie über Nacht stehen lässt, also wesentlich länger.

Bei mir kommt ein halb cremiger Joghurt heraus. Er wird cremiger, je länger man ihn rührt. Das Selbermachen macht mir Spaß, der Joghurt schmeckt mir richtig gut und ist sogar etwas günstiger als der gekaufte (egal ob in Bio- oder konventioneller Qualität). Zudem produziert man weniger Müll.