Allgemein · Einnahmen · Kryptowährungen

Etwas mehr Realismus – Ausstieg bei meinen CFD-Spekulationen

Ich habe gestern meine CFD-Positionen verkauft. Grund ist, dass ich dauerhaft wahrscheinlich nicht schlauer als der Markt bin.

Bei Bitcoin hatte ich mir ein 20%-Limit unter den Höchstkurs gesetzt und habe nun die Restposition von 100 Euro zu knapp 140% Plus automatisiert abgestoßen.

Ggf. werde ich noch die Gewinne aus den CFD-Spekulationen in der App (BUX) stehen lassen und hier meiner Zockernatur freien Lauf lassen, das sind etwa 350 Euro nach Gebühren und Steuern.

Allgemein · Kryptowährungen

Tradingqueen Tanja – oder mehr Glück als Verstand

Ich habe mit meinen Zockereien unglaublich viel Glück. Wenn ich mir die Rendite auf das Jahr hochrechne durch meine Aktien/CFD-Spekulationen, dann wird mir schwindelig.

Sei es eine Nike Aktie, die kurzzeitig leicht einbrach, die ich dann einen Tag in meinem Depot hielt und mit 58,8 Euro Gewinn nach Steuern und Gebühren verkaufte (3500 Euro als Basis), oder meine Bitcoin Spekulation über etwa 1,5 Monate, die mir nach Gebühren, vor Steuer 207 Euro einbrachte (mit 600 Euro als Basis). Meine Restposition Bitcoin steht aktuell mit 150% im Plus (bei 100 Euro als Basis).

Meine neuesten CFD-Zocks sind Alibaba, Google und Facebook, die auch satt im Plus stehen.

Ich habe mir mittlerweile eine Art Strategie zurechtgelegt und schaffe es auch bis jetzt sehr gut, mich daran zu halten.

Bevor die Frage aufkommt: CFD’s, Nachschusspflicht etc.: Das ist bei meiner Plattform nicht der Fall. Ich handele über den Broker Ayondo Markets und die BUX App. Die App ist von dem Broker. Der Broker schirmt hier einen kleinen Teil des Geldes ab und ich nehme an, dass die Positionen bei Erreichen des Nullpunkts geschlossen werden und dass das abgeschirmte Geld zur Abfederung da ist. Die Gebühren des Anbieters können durchaus als „saftig“ bezeichnet werden. Etwa 2-2,5% machen die Gebühren aus, auch bei Kleinstbeträgen. Dadurch nimmt der Anbieter annahmegemäß viel ein.

Wo Gewinner sind, müssen auch Verlierer sein. Ich mache tendenziell über die Plattform Gewinne. Der Anbieter ebenso durch die Gebühren. Auf der anderen Seite muss es Verlierer geben, nehme ich an. Es ist auch nicht gesagt, dass ich auf der Gewinnerseite bleibe, da bin ich ganz realistisch.

Ich ziehe dann und wann Geld aus der App heraus. Im Grunde ziehe ich die Gewinne heraus und handele dann mit derselben Basis weiter.

Ich hatte 700 Euro hineingesteckt und habe in Tranchen insgesamt etwa 260 Euro herausgeholt (vor Steuer). Aktuell sind 910 Euro etwa noch enthalten. Ich kann also noch Gewinne abschöpfen, ohne dass die Basis kleiner wird.

Das meiste Geld gewonnen habe ich mit einem x2 bis x3-Hebel auf Bitcoin, ein Bisschen was durch Aktien mit einem bis zu x5-Hebel.

Ansonsten ist mir sehr wohl bewusst, dass diese Spielerei risikoreich ist. Wo hohe Gewinne locken, ist das Risiko nicht fern. Ich versuche dieses jedoch zu managen durch meine zurechtgelegte Strategie.

Nun ist es verlockend für mich, anzunehmen, ich könne so gut vorhersehen, welche Aktien oder Währungen gut laufen werden. Ich denke aber eher, dass sehr viel Glück und im Fall Bitcoin eine Blasenbildung dabei ist. Irgendwann kann das alles verpuffen. Bis dahin freue ich mich, dass ich jeweils bei steigenden Kursen eingestiegen bin und dass ich ggf. mit Glück die richtigen Aktien erwischt habe.

Disclaimer: Dieser Beitrag stellt keine Anlageempfehlung dar.

Allgemein · Einnahmen · Kryptowährungen

Einnahmenreport Oktober 2017

In meinem Einnahmenreport liste ich meine Einnahmen aus den Investitionen/Spekulationen auf, sowie andere „passive“ Einnahmen.

Einnahmen

+ 40 Euro Mietcashflow

+ 11,02 Euro Dividende Mondelez

+ 27,39 Euro Verkauf Telefonica Aktie*

+ 22,55 Euro Verkauf H&M Aktie*

+ 207 Euro Bitcoin Spekulation über BUX mit x2-Hebel

+ 7,26 Euro Blogeinnahmen (Affiliate)

+ 0,29 Euro eBook-Einnahmen

————————————————————————-

= 315,22 Euro

Mit den Einnahmen von Oktober bin ich sehr zufrieden.

Ich habe mir bei Bitcoin Ausstiegpunkte definiert und mich dran gehalten. Ich halte noch eine Restposition von 100 EUR, die mit über 100% im Plus steht, also aktuell über 200 Euro wert ist.

Für Aktienspekulationen werde ich zukünftig ein Banxbroker-Depot nutzen und mich in einfachen Optionsstrategien versuchen.

*Die Aktien habe ich jeweils ein paar Tage gehalten.

Allgemein

Wie lege ich mein Geld gut an in Zeiten niedriger Zinsen?

Vorwort: Dieser Blogbeitrag richtet sich an Neulinge, die Geld selbst anlegen wollen.

Deine Geldanlage sollte möglichst mehrere Komponenten enthalten:

1. Notgroschen: Dieser sollte bspw. gut verfügbar als Tagesgeld angelegt werden, wenn auch niedrig verzinst. Die Höhe von 3-6 Monatsausgaben ist ein guter Richtwert.

Für die weiteren Investitionen gilt: Das Geld sollte man auf absehbare Zeit >10 Jahre nicht brauchen.

2. Was tun also mit diesem Rest? Hier bietet sich eine Dreiteilung Aktienmarkt/ Immobilien/ Edelmetalle an.

Aktienmarkt: Geld übrig aber keine Lust, sich tiefergehend mit dem Aktienmarkt zu beschäftigen? ETF’s bzw Fonds sind das Mittel deiner Wahl um von den Ertragschancen der Aktienmärkte zu profitieren, wenig Aufwand zu haben und breit aufgestellt zu sein. Der Vorteil der Indexfonds (ETF’s) sind die geringen Fondsgebühren. Aktienmärkte können stark schwanken. Es kann Finanzcrashs geben. In der Vergangenheit haben sich die Märkte in der Regel innerhalb weniger Jahre von diesen Tiefs wieder erholt.

Du brauchst nicht viel Zeit, um ein Depot zu eröffnen und dir ein bis zwei ETFs zu kaufen. Im Normalfall reichen zwei Indexfonds aus, bestehend aus den Indices MSCI World (entwickelte Welt) und MSCI Emerging Markets (Entwicklungsländer). Viele wählen eine 70/30 Aufteilung der beiden Indices. Auf justetf kannst du dir die für dich passenden Indexfonds heraussuchen. (Steuereinfach und die Art „ausschüttend“ finde ich persönlich wichtig, da ich für die Kapitalerträge keinen Aufwand haben möchte bei der Steuererklärung). Als ich anfing, in ETFs zu investieren, wählte ich einen ausländischen ETF, der die Erträge thesauriert, also nicht ausschüttet. Dies hatte zur Folge, dass ich die thesaurierten Erträge selbst versteuern musste, ohne dass die Kapitalertragssteuer automatisch abgezogen wurde. Dies erspart man sich durch ausschüttende, steuereinfache ETFs.

Immobilien: Etwa 10% Eigenkapital solltest du bei Immobilien zur Vermietung mitbringen. Wenn du also 10.000 Euro übrig hast für die Anlageklasse Immobilien, dann kannst du dir das zehnfache an Immobilienwert leisten. Auch hier solltest du dich wenn möglich breit aufstellen. Außerdem birgen Immobilien Risiken. Hier ist die Risikostruktur anders als bei Aktien. Bist du handwerklich geschickt? Hast du nichts gegen das Vermieterdasein? Dann bringst du gute Voraussetzungen mit. Gehe an diese Sache nicht blauäugig, betrachte eine Immobilie als Business, nicht als passive Investition.

Du hast keine Lust auf ein Immobilienbusiness? Kommt für dich ein Zwei- bis Mehrfamilienhaus zum teilweisen Eigennutz in Frage? Eine Immobilie zur Selbstnutzung betrachte ich weniger als eine Investition, siehe meinen Blogbeitrag. Ein Mehrfamilienhaus, bei der man selbst einen Teil bewohnt, ist ein Kompromiss zwischen Eigenheim und Vermietobjekt.

Immer noch keine Lust auf echte Immobilien? Im amerikanischen Raum gibt es sog. REIT’s. Wie investiere ich in REITs? Es gibt noch weitere Möglichkeiten, in Betongold zu investieren. Hier nur eine Möglichkeit.

Edelmetalle: Gold und Silber kann man physisch kaufen. Man kann andererseits auch mittelbar in Edelmetalle investieren, sprich: In Zertifikate oder Gold-ETF’s beispielsweise. Hier werden Möglichkeiten aufgelistet: Link. Edelmetalle stellen den Sicherheitdanker im Portfolio dar. Die Edelmetallpreise hängen wenig mit den anderen Anlageklassen zusammen. Der große Vorteil von Gold war historisch die Wertstabilität. Sprich: Inflationssicherung und Werterhalt. Es gibt die Aussage, dass man schon immer einen Maßanzug für eine Unze Gold bekommen hat. Ob man Gold physisch besitzen möchte oder lieber auf Goldpapiere setzt, ist eine Geschmacksfrage.

Du brauchst keinen Bankberater, der dir Finanzen erklärt. Die Zeit zur Aneignung der paar Grundlagen, die du benötigst, um finanziell gut aufgestellt zu sein, sollte dir nicht zu schade sein.

Aus dem Dreiergespann Aktien/ Immobilien/ Edelmetalle kannst du dir nach deinen Präferenzen einen Finanzmix zusammenstellen, mit dem du dich wohl fühlst.

Disclaimer: Dieser Beitrag stellt meine persönliche Meinung dar und dient nur zur Information, nicht als Anlageempfehlung. Jeder, der Geld investiert, sollte sich selbst gut und umfassend informieren.

Allgemein

Meine Schottland-Rundreise im Juni 2017 – Reisebericht

Im Juni bin ich nach Schottland gereist.

Begonnen hat meine Reise im wundervollen Edinburgh. Dort habe ich übernachtet und am nächsten Morgen eine free guided Tour gemacht. Von Edinburgh aus bin ich nach Pitlochry mit dem Zug gefahren. Dort hatte ich besonders schöne Momente bspw. beim Wandern. Die Menschen in Schottland sind im Allgemeinen sehr freundlich, höflich, nett und hilfsbereit.

Ich bin von dort aus Richtung Highlands nach Inverness gefahren. Die Zugstrecke war wundervoll.

Von Inverness aus habe ich eine Tagestour zur Insel Skye gemacht. Da ich hohe Erwartungen an die Insel hatte, war ich fast ein Bisschen enttäuscht. Ich war bei der Busreise allerdings sehr müde, sodass ich zumindest ein paar schöne Stellen sicherlich verschlafen habe.

Von Inverness aus bin ich ebenfalls schöne Strecken, mit dem Bus nach Glasgow gefahren. In Glasgow hatte ich mit ein paar Mädels aus dem Hostelzimmer einen extrem spaßigen Abend.

Von dort aus ging es über Edinburgh zurück nach Deutschland.

Wenn man ein Hostelfan ist und sich alle Zug- und Busstrecken selbst heraussucht, dann muss eine Schottland-Rundreise nicht teuer sein inkl. öfters auswärts essen.

Land und Leute haben mir unglaublich gut gefallen.

Glasgow FotoGlasgow 2 FotoGlasgow 3 FotoSchottland FotoSkye Insel FotoSchottland 2 FotoSchottland 3 FotoSchottland 4 FotoSchottland 5 BildSchottland 6 BildSchottland 7 BildPitlochry Schottland BildSchottland Bild 7Schottlandfoto 10Schottlandbild 9

Allgemein · Finanzielle Freiheit · Weiterentwicklung

Interview – Einblicke der Finanzlady

Heute darf ich euch ein Interview mit einer anderen Bloggerin präsentieren. Manuela von „Finanzlady.at“ hat mir Rede und Antwort gestanden.

Tanja: Stelle dich meinen Lesern bitte kurz vor, Manuela.

Manuela:Ich bin Manuela, 28 Jahre, komme aus Niederösterreich und arbeite als Buchhalterin in einem Bauunternehmen.

Ich war immer sehr sparsam, habe jedoch nie investiert. Mein gespartes Geld hatte ich am Sparbuch, in einem Bausparer und am Girokonto liegen.

Lange Zeit habe ich mich nicht ans Thema Aktien, ETF´s und andere Anlageformen getraut, da es in meinem Umfeld viele negative Glaubenssätze dazu gibt und ich diese übernommen habe.

2016 bin ich dann über die Themen investieren, passives Einkommen und finanzielle Freiheit gestoßen. Ich habe dann angefangen, Finanzbücher und -blogs zu lesen und in ETF´s zu investieren.

Mittlerweile sind Einzelaktien und Crowdinvesting-Projekte dazugekommen.

Leider habe ich niemanden in meinem Umfeld, mit dem ich mich über Finanzthemen austauschen kann, weshalb ich im Oktober 2016 meinen Blog finanzlady.at gegründet habe. Auf diesem Blog teile ich mein Wissen und schreibe über meine Erfahrungen rund um das Thema Geld.

Tanja: Worüber bloggst du?

Manuela: Ich schreibe über die Bereiche sparen, investieren, verdienen, aber auch über das richtige Money Mindset und Persönlichkeitsentwicklung.

Tanja: Was ist das besondere an deinem Blog? Was finden die Leser bei dir, das es so in anderen Blogs nicht gibt?

Manuela: Meine Zielgruppe sind vorallem junge Frauen, die sich bisher mit dem Thema Finanzen noch nie auseinandergesetzt haben. Bevor es ans investieren geht, ist es wichtig, dass man bereit ist, die Verantwortung zu übernehmen und sich damit auseinandersetzt. Oftmals wissen sie nicht, wie und wo sie anfangen sollen. Und genau da hole ich sie ab.

Ich fange bei den Grundlagen an und setze kein Vorwissen voraus.

Auf vielen anderen Blogs gehts gleich los mit Aktien, ETF´s, P2P-Krediten. Viele junge Frauen wissen nicht mal, was Aktien sind oder was an der Börse überhaupt passiert.

Deshalb gehen meine Themen von Finanzbildung, Geld sparen, investieren über Finanzplanung bis hin zum Money Mindset.

Die meisten Finanzblogs werden außerdem von Männern geschrieben, die das Thema ganz anders betrachten. Männer haben keine Ausfallzeiten aufgrund Karenz, verdienen besser und sind weniger oft von Altersarmut betroffen.

Und genau aufgrund der eben genannten Themen ist es als Frau wichtig, sich damit zu befassen und sich mit den eigenen Finanzen auseinander zu setzen.

All diese Themen möchte ich auf dem Blog ansprechen.

Tanja: Was sind deine besten Tipps und Tricks zum Thema sparen?

Manuela:

  • Gib nie mehr aus als du verdienst.
  • Spare anfang des Monats mindestens 10 Prozent deines Einkommens.
  • Unterscheide zwischen dem was nötig ist und dem was du willst, aber nicht unbedingt brauchst. Kaufe nur, was wirklich nötig ist.
  • Plane deine Lebensmittel-Einkäufe so, dass du keine Lebensmittel wegschmeißen musst.
  • Wie Frau bei Beautyausgaben Geld sparen kann, habe ich in diesem Beitrag beschrieben. (https://finanzlady.at/tipps-um-deine-beauty-ausgaben-zu-senken/)
  • Hinterfrage deine Fixkosten und schau dir einmal im Jahr alle Verträge (Handy, Internet, Versicherungen,…) an und suche nach günstigeren Konditionen.

Tanja: Was sind deine finanziellen Ziele? Spielen bei dir aktuell/zukünftig verschiedene Assetklassen eine Rolle?

Manuela: Mein finanzielles Ziel ist es, unabhängig vom Arbeitgeber zu sein. Meine derzeitigen Assetklassen sind Aktien, ETF´s und Crowdinvesting. Weitere Assetklassen werden noch hinzukommen, wie beispielsweise Immobilien.

Tanja: Wie stellst du dir den idealen Verlauf deiner Investitionen vor? Wie stellst du dir dein Leben vor, wenn du deine finanziellen Ziele erreicht hast? Strebst du ggf. finanzielle Freiheit an?

Manuela: Durch meine Investitionen hoffe ich, dass ich viele Zinsen/Dividenden erhalte, diese wieder reinvestieren kann und sie mir so zu einem passiven Einkommen verhelfen. Ich arbeite gerne und auch viel, jedoch verschafft mir finanzielle Freiheit sehr viele Möglichkeiten (Auszeit, Kündigung, Stundenreduzierung,…) die ich so nicht habe, deshalb ist es auch mein langfristiges Ziel.

Wenn ich mein finanzielles Ziel erreicht habe, werde ich immer noch arbeiten (welche Arbeit weiß ich nicht;-)), noch mehr reisen und die Zeit mir Freunden und Familie genießen.

Tanja: Welchen Tipp würdest du deinem früheren Ich geben, wenn du einmal zurückspringen könntest?

Manuela: TUN! Alles Wissen nützt nichts, wenn man es nicht anwendet!

Tanja: Was hat dich in deinem Leben am meisten vorangebracht (Thema Persönlichkeit)?

Manuela: Dass ich mich mit meinen Glaubenssätzen aus meiner  Vergangenheit auseinander gesetzt und diese hinterfragt habe. Man muss täglich an sich arbeiten, um sein Leben zu verändern. Egal wie klein die Veränderungen und Erfolge sind, man muss dranbleiben. Es ist ein langer und oftmals schwieriger Prozess, aber es lohnt sich.

Tanja: Danke für die Einblicke, Manuela. Es ist mir eine Freude, mit dir zusammenzuarbeiten.

Manuela: Vielen Dank Tanja für die spannenden Fragen und viel Erfolg weiterhin.