Allgemein · Kryptowährungen

Kryptofieber

Ich bin ein wenig im Kryptofieber. Ich kaufe Bitcoin, Litecoin und Ether. Ich glaube an das Aufwärtspotential.

Ja, es kann gut sein, dass wir uns in der Blasenbildungsphase bei Kryptowährungen befinden. Das ist gut möglich. Dennoch sind Kryptos noch nicht vollständig in der Finanzblogszene angekommen. Noch ist nicht der Großteil der Finanzblogger investiert. Für mich ist das ein Indiz, dass es noch viel weiter aufwärts geht. Persönlich kenne ich mit mir gerade mal 5 Personen, die Bitcoin etc. halten.

Ansonsten ist das Thema Kryptos gerade etwas gehyped. Auch in der Vergangenheit gab es hypes rund um Bitcoin. Langfristig ging es dann immer weiter bergauf. Die Zukunft kann Niemand vorhersehen. Es kann in 2 Richtungen gehen. Ich persönlich sehe wie gesagt viel Aufwärtspotential.

In den letzten 2 Tagen gab es eine kleine Konsolidierung bei den meisten Kryptowährungen. Ist das jetzt eine gute Einstiefschance? Oder geht die Abwärtsbewegung weiter?

Meiner Voraussicht nach kann es mehrere Konsolidierungsphasen geben zukünftig. Der Wert kann sogar massiv einbrechen. Jedoch wird der Glaube vieler an das Aufwärtspotential weitere Anstiege befeuern. Das ist meine ganz persönliche Vorhersage.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist keine Empfehlung für eine Investition.

24 Kommentare zu „Kryptofieber

  1. Hallo Tanja,

    interessante Sichtweise. Ich glaube nicht, dass sich die Kryptowährung überhaupt stark unter den Finanzbloggern verbreiten werden. Eventuell noch unter den jüngeren Anlegern, aber ich glaube, die älteren Semester werden dies – wenn überhaupt – nur zu einem sehr geringen Anteil tun.

    Ich selbst springe auf das Thema nicht an und nach einem Gespräch mit einem Freund, der Kryptographie u.a. in seinem Mathematik-Studium behandelte, bin ich mir auch nicht mehr so sicher, ob die Blockchain-Technologie die Welt grundlegend verändert, wie es gern von der Presse und einigen Bloggern dargestellt wird.

    Es freut mich für alle, die ihr Glück im Zock mit diesen Währungen finden. Mein Mitleid mit den Verlierern wird sich aber mit Sicherheit in Grenzen halten.

    Gruß,
    Marco

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    1. Hallo Marco,

      Interessant zu lesen mit deinem Freund, der das im Studium zum Thema hatte.

      Ich bin sicher, dass die meisten Finanzblogger nur zu geringem Anteil Kryptos kaufen werden. Vielleicht ist eine Sättigung erreicht, wenn das Thema Standard wird. Wenn es nichts besonderes mehr ist 😉

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      1. Es geht hier weniger um Risiken als darum, dass die Blockchain nicht so etwas weltbewegendes ist, als das sie ständig in Blogs oder von der Presse dargestellt wird.
        Simpel ausgedrückt ist es ein transparentes Kassenbuch. Also im Fall von Bitcoin geht es um das Bezahlen.

        Hier sehe ich persönlich das Risiko beim aktuellen Hype, dass der Bitcoin eben als Spekulationsobjekt zweckentfremdet wird. Wer will denn mit Bitcoin bezahlen, wenn der Gegenwert sich kommende Woche vielleicht wieder verdoppelt hat?

        In meinen Augen ein reiner Zock. Das ist doch nichts anderes als Währungshandel, der Kauf von Gold o.ä. Zwischen 2010 und 2013 wäre ich darauf sicher noch angesprungen, heute kaufe ich lieber Unternehmen, die von neuen Technologien profitieren können.

        Kurz: Ich glaube, dass das Thema insgesamt einfach, wie so oft, heißer gekocht wird, als wir es später serviert bekommen. 🙂

        Gruß,
        Marco

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  2. Hi Tanja,
    ich halte nicht viel von Kryptowährungen. Man kann damit sicherlich reich werden. Aber als flächendeckendes Zahlungsmittel kann ich es mir nicht vorstellen. Dann stellt sich auch die Frage, welche Kryptowährung sich durchsetzt. Wenn die staatliche Unterstützung fehlt, ist es schwierig. Ich kann auch Tabak oder Whiskey als Währung nutzen und hab wenigstens einen Gegenwert. Aber Kryptowährungen haben einen inneren Wert wie Monopoly-Geld. Ich finde es schade, dass man dafür auch noch zunehmend mehr Hardware und Strom verschwendet, um diese herzustellen. Letztens gabs einen Artikel darüber, dass jemand vor Jahren seine Festplatte mit seinen 7500 Bitcoins weggeschmissen hat als sie noch nichts wert waren. Blöd gelaufen.

    Generell kann ich aber verstehen, wenn man in Kryptos investiert ist. Ist eine Glaubenssache, so wie ich Cannabis Aktien halte. Würde es als Diversifikation sehen.

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      1. @Ex-Studentin: TER sollte 0,75% sein. Das sind z.Zt. die 10 größten Positionen:

        CANOPY GROWTH CORP . 12.89%
        APHRIA INC . 12.08%
        AURORA CANNABIS INC . 11.45%
        GW PHARMACEUTICALS PLC . 9.73%
        SCOTTS MIRACLE-GRO CO/THE . 9.49%
        MEDRELEAF CORP . 8.85%
        CRONOS GROUP INC . 4.36%
        CANNTRUST HOLDINGS INC . 4.17%
        INSYS THERAPEUTICS INC . 3.12%
        CANNIMED THERAPEUTICS INC . 2.91%

        @Pilgerin Kati: doch ich frage wann und wo ich will wenn es mich interessiert. Aber danke für die Ratschläge.

        Ein schönes Weihnachtsfest allen!

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  3. Hi Tanja,

    mich hat inzwischen auch das Krypto-Fieber gepackt.
    Hab mich gestern auf einer Plattform angemeldet. Leider dauert meine EUR-Überweisung noch ein paar Tage.
    Den Dip gestern hab ich also verpasst, aber der nächste kommt bestimmt 🙂

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  4. Da muss ich überlegen, wo was mehr wird (Bitcoin) wird auf der anderen Seite etwas weniger. Wo wird es denn weniger? Bei welchen Etwas? Das ist mir hier nicht so klar. Wenn das nicht eindeutig ist, dann lass die Finger davon. Sonst machst du vielleicht eine Bruchlandung. Solltest du keine Bruchlandung machen, dann macht sie wer anders, damit der Kurs der Bitcoin steigt. Beispiel: Steuersenkungen im Ausland kosten Arbeitsplätze in Deutschland (USA).

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  5. Da halte ich es wie Warren Buffett, was ich nicht verstehe, fange ich nicht an (ich habe viel gelesen und verstehe es nicht). Es gibt inzwischen über 1.200 Kryptowährungen, keine Ahnung welche sich durchsetzt. Erinnert mich etwas an die dot.com Blase um die 2000er, ein paar bleiben übrig und der Rest geht baden. Es liegt vielleicht nicht nur am Alter, dass ich vorsichtiger werde, wenn man ein paar 100k investiert hat, rückt der Erhalt etwas mehr in den Vordergrund. Meine Depots schwanken manchmal 10k in der Woche, um spürbar mit den Kryptos Geld zu verdienen, müsste ich mit 100k oder mehr einsteigen. Dazu habe ich aber keine Lust. Nette Spielerei mit Taschengeld, aber nicht als Investment.

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  6. Auch wenn das Thema Bitcoin bei vielen angekommen zu sein scheint, ist das Wissen und das Verständnis bei 99% der Menschen wohl immer noch bei 0. Sogar bei den Lesern und Kommentatoren dieses Blogs, denen ich durchaus einen überdurchschnittlichen IQ unterstellen würde.

    Aus Perspektive eines Spekulanten finde ich dies sehr schön, da die „Herde“ noch lange nicht in Bitcoin zu investieren scheint. Der Kurs ist ja auch immer noch günstig.

    Aus Perspektive eines Bürgers finde ich es bedenklich, da das Potential der Blockchain enorm ist und – sofern die Technologie hält was sie verspricht – unsere Welt ähnlich wie das Internet prägen wird.

    In der Wirtschaft werden Maschinen dank Blockchain autonome Rechtsgeschäfte abwickeln können. Auch Autos werden künftig eigene Wallets haben, über die bspw. Strom bezahlt wird, der an Ampeln über Induktionsflächen getankt wurde.

    Smart Contracts werden die Rationslisierung im Bereich der geistigen Tätigkeiten ähnlich voran treiben, wie Roboter bei manuellen Tätigkeiten. Ein Beispiel ist fizzy.axa. Eine Versicherung, die durch einen Smart Contract abgebildet ist. Klar, noch ein triviales Beispiel, aber man fängt halt klein an.

    Aber sogar die öffentliche Verwaltung ist dran und im Zuge des E-Government wird die Blockchain auch hier Einzug halten. Register, Digitale ID etc. kann künftig über Blockchain abgewickelt werden.

    Vielleicht kommt es auch ganz anders, aber Blockchain bzw. Distributed Ledger Technologien können in Kombination mit anderen Technologien, die Digitalisierung massiv vorantreiben.

    Je eher wir dieses Potential verstehen, desto eher können wir diese Zukunft mitgestalten und verhindern, dass die zu unserem Nachteil benutzt wird, so wie es China mit dem Bürger-Score vorhat.

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  7. Hi Tanja,
    nichts wird derzeit so intensiv diskutiert wie Kryptowährungen. Ich finde das spannend und bin auch investiert. Trotzdem sehe ich das ganze Thema nicht nur rosarot. Das ist klar.
    Wie du kennst nur 5 Leute, die in Kryptos investieren? Allein als wir bei Zinsland saßen waren sind mit Lars, Sebastian, Mirco, dir und mir schon vier in einem Raum und später im Hofbräuhaus kam noch Tobias dazu. Sind das die 5 Leute, die du kennst? ;)))

    Heute gab es bei mir auch einen Artikel zum Thema. Marcel von Coin-Hero ist seit 2011 kryptointeressiert. Er hat in seinem Gastbeitrag Bitcoin und Co unter die Lupe genommen und ein paar Vor- und Nacheile aufgezeigt.
    https://www.freakyfinance.net/kryptowaehrungen-unter-der-lupe/

    Beste Grüße
    Vincent

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  8. Bei den Kryptowährungen geht es nicht allein um den Preis, sondern um die Technologie dahinter. Wenn man sich damit etwas auseinandersetzt, fällt es einem leichter, an der Investition/Spekulation langfristig festzuhalten.

    Ich habe den Fehler gemacht, dass ich bei meinem Kauf Anfang 2014 rein spekulativ an die Sache rangegangen bin und zwischendurch den Glauben an die Technologie verloren hatte. Deswegen habe ich den Bitcoin damals verkauft und so ist mir viel Gewinn entgangen.

    Inzwischen habe ich mich etwas mehr mit dem Thema beschäftigt und glaube an die Technologie dahinter. Allerdings habe ich nur noch IOTA im Portfolio.

    Beste Grüße
    Nico

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      1. Jede Kryptowährung hat ein dazugehöriges Netzwerk, welches ein bestimmtes Problem löst. Es geht mir in erster Linie nicht um die Coins, sondern um die Projekte, die auf der Grundlage von diesen Netzwerken aufgebaut werden können.

        Da ich selbst aus dem Maschinenbau komme und mich sehr für Automatisierung interessiere, hat mich IOTA von Anfang an gepackt. Die Anzahl der Möglichkeiten, die die Tangle Technologie bietet, ist beinahe unendlich.

        Maschinen, die andere Maschinen bezahlen. Menschen, die selbst entscheiden, welche Daten sie weiterverkaufen und wenn sie es tun, dann selbst als erstes davon profitieren. Das ist ein skalierbares Netzwerk, das immer sicherer und schneller wird, je mehr Transaktionen durchgeführt werden.

        Ich bin kein Experte im Bereich der Kryptos, aber IOTA hat mich eben am meisten überzeugt. Das bedeutet nicht, dass ich die anderen Kryptos schlecht fände. Sie erfüllen jeweils einen anderen Zweck.

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      2. Ja, ich musste bisher auch den Umweg über den Bitcoin machen. Aber ich glaube inzwischen kann man bei den großen Börsen auch mit Euro bezahlen. Weiß aber nicht, ob man sich dafür vollständig verifizieren lassen muss.

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