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Nur ein Hauch Minimalismus – und wie mich eine Frage zu Shopping in Verlegenheit brachte

Neulich fragte mich eine Freundin, wo ich denn so shoppe. Ich konnte zunächst gar nicht antworten, da ich überlegt habe. Anschließend sagte ich: Ich habe so einen vollen Schrank, im Moment brauche ich einfach nichts. Aber die Frage brachte mich in Verlegenheit.

Wer meine Wohnung sieht, kommt definitiv nicht auf den Gedanken, ich sei eine Minimalistin. Und das bin ich auch nicht.

Ich bin nur, was zukünftige Käufe betrifft, frugalistisch/minimalistisch eingestellt. Ich kaufe nicht sinnlos Gebrauchsgegenstände. Ab und zu kaufe ich mir gebrauchte Bücher, wenn ich die betreffenden Bücher nicht in meiner Bibliothek finde. Und der ein oder andere wohlüberlegte Kauf kommt vor. Das ist aber extrem selten.

Ich habe nicht viele Hosen, die mir zurzeit passen. Nach ein paar Wochen des Improvisierens habe ich dann aber noch zwei schöne, passende Hosen in den Tiefen meines Kleiderschranks gefunden. Problem frugalistisch gelöst :-). Ich bin einfach nicht sofort losgegangen, um mir neue Hosen zu kaufen und wurde für die Geduld belohnt. Ich bin froh, dass ich mir nicht wieder etwas Unnötiges in den Kleiderschrank gepackt habe.

6 Kommentare zu „Nur ein Hauch Minimalismus – und wie mich eine Frage zu Shopping in Verlegenheit brachte

  1. Bei nicht passenden Hosen bei Frauen kann ich die Frage „Schwanger? :)“ nicht unterdrücken. Ansonsten hätte der Beitrag auch von mir kommen können. Beschreibe mich als minimalistisch angehaucht, weil ich Sachen trotzdem noch behalte, aber so wie du die Neuzugänge im Auge behalte. Kleidung habe ich dadurch in verschiedenen Größen.

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  2. Das man nichts anzuziehen hat, denkt man oft. Stellt man den Konsum dann ein, finden sich allerhand Sachen im Kleiderschrank, die man kombinieren oder noch tragen kann. Ich hab vor einem Jahr damit angefangen, glaube ich. Interessanter Weise seitdem nur noch Basics gekauft, wenn es wirklich nötig war und auf der anderen Seite, den Kleiderschrank auch sehr stark ausgemistet.

    In Hannover kann man die Sachen bei Fairkauf abgeben, die gebrauchte Sachen dann in ihren Läden für kleines Geld verkaufen. So bleibt das vor Ort und wird nicht einfach von den großen Organisationen an Händler verkauft, die wiederum die Sachen quer durch die Weltgeschichte verfrachten und zu Geld machen.

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