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Ein Wahnsinn – 24 Aktienverkäufe bisher in 2017

Ich kann es kaum glauben: Alleine 24 ausgeführte Verkaufsorders habe ich in 2017 getätigt. Dazu kommen 28 Aktienkäufe. D.h. ich habe über 50 Mal Ordergebühren bezahlt, alleine in 2017.

In meinen Einnahmenreports habe ich manchmal Microgewinne zu einer anderen Einnahme hinzugeschmuggelt, sodass in meinen Einnahmenreports etwas weniger Einzelpositionen auftauchten *Schande über mich*.

Hiermit verpflichte ich mich selbst öffentlich, weniger Hin und Her zu handeln am Aktienmarkt.

Ich lese gerade das Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ von Susan Levermann (Link Amazon*). Es ist mir nicht neu, dass Laien im Schnitt durch „Kaufen und Liegenlassen“ bessere Ergebnisse erzielen, als durch überaktives Handeln. Das Buch veranschaulicht das nochmals und ruft es mir in Erinnerung.

Durch diesen Beitrag möchte ich mich selbst disziplinieren dahingehend.

In den nächsten Wochen werde ich mir eine konkretere Strategie für den Aktienhandel zurechtlegen. Ich habe bereits für die Aktienauswahl eine eigene Strategie, steige aber oft wieder aus aufgrund von Launen und weil ich die Möglichkeit haben möchte, andere Aktien sofort zu kaufen.

Auch für meine spekulativen Aktionen werde ich mir eine definierte Ausstiegsstrategie zurechtlegen und mich nicht weiter mit Mikrogewinnen zufriedengeben.

Insgesamt werde ich mehr Buy and Hold betreiben.

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14 Kommentare zu „Ein Wahnsinn – 24 Aktienverkäufe bisher in 2017

  1. Hey Tanja,
    Irgendwie schau ich Abends zuerst bei dir vorbei 🙂
    Ich finde es gut, dass du öffentlich ein Versprechen abgibst. Besser du machst dies gegenüber einer dritten vertrauten Person, die auch die Möglichkeit hat, dein Vorhaben zu kontrollieren. Wir können es leider nicht.

    Ich wollte noch etwas zur Levermann Strategie loswerden. Irgendwie passt das Buch aus meiner Sicht nicht zu deinem Vorhaben. Ich hoffe, du befolgst diese nicht. Die Strategie basiert auf ein stetiges nach justieren, wo wir wieder beim „kaufen und verkaufen“ sind. Zudem hat sie gegenüber anderen Strategien ein doch deutlich höheren Aufwand, was die Aktienauswahl betrifft. Auch für wenig Startkapital ist sie nicht geeignet, da viele Einzelaktien gekauft werden, war die Gebühren hoch treibt.

    Viele Grüße
    Chris

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  2. wow, das ist echt viel ! Ich habe dieses Jahr nur 1x gekauft und plane um Dezember rum noch einmal zu kaufen. Ich finde gut, dass du an deinem aktiven Handeln arbeiten willst! Ich glaube, dadurch verschenkst du momentan viel Geld 🙁

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  3. Ich habe es nie geschafft, den „idealen“ Verkaufszeitpunkt zu finden. Wenn man letztlich eine Ausstiegsstrategie hat und auch eine Einstiegsstrategie, dann läuft das letztlich auf ein Trading hinaus. Derartige Handelsstrategien bzw. -systeme sollten dann allerdings zumindest auf den max. Drawdown, Erwartungswert und die Robustheit getestet werden. Alles andere ist Spekulation mit Versuch und Irrtum. Kann klappen, muss aber nicht. Bin auf deine weiteren Erfahrungen gespannt.

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  4. Hallo Tanja,

    Ich kaufe lieber und bleibe eine lange Zeit auf meinen Aktien sitzten und kassiere schön Dividende. Ca 5-10% meines Depots habe ich platz für meine Zocker Aktien u.a. auch Nvidia. Alels andere macht für mich keinen Sinn, da ich mein grosses Geld momentan und auch für die nächsten 5 Jahre nicht vor habe an der Börse zu machen. Die Börse nutze ich lieber für Vermögenserhalt und eine positive Rendite nach Inflation im einstelligen Bereich (jährlich).

    Die Zeit die du mit aktiven Handeln verwendest, solltest du meiner Meinung nach lieber in andere Dinge stecken die dich weiter bringen. Ausser das ganze macht dir so enorm Spass, dass es praktisch dein Hobby ist. Tatsache ist, die meisten machen ihr Geld nicht an der Börse, sonder dort fliesst es lediglich hin. Deshalb lohnt sich meiner Meinung nach Day-Trading nicht, ausser du kannst jeweils mit genug Volumen handeln.

    Gruss
    Thomas

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  5. Nachdem ich Dich beim Thema Bitcoin wohl etwas verunsichert und zum frühzeitigen Verkauf gebracht habe, anbei ein Hinweis zum Geld sparen. Wobei, dass die Bitcoins sich so entwickeln, hätte auch keiner gedacht. Und da sieht man wieder, wie wichtig System und Strategie sind, um sich von seinem ursprünglichen Weg nicht abbringen zu lassen, bzw. ohne Emotionen und Launen zu handeln.

    Ob Levermann dabei helfen kann, muss Du selber heraus finden. „Hin und her, macht Taschen leer“ jedenfalls, ist nur bedingt richtig, aber dazu möchte ich jetzt nichts schreiben. Wenn Dir die Gebühren missfallen (ich nehme an, Du bist bei einem deutschen Institut), schaue Dir ausländische Anbieter an. Hier lassen sich zum Beispiel amerikanische Aktien schon ab 0,50 Cent oder 1$ handeln und heben damit „Microgewinne“ deutlich an.

    Natürlich geht das zu Lasten der „deutschen Bequemlichkeit“, so dass Du z.B. etwas mehr Aufwand bei den Steuern hast und sich der Rechtsraum verändert. Aber aktives Traden bei einem deutschen Direktbroker ist in einer global vernetzten Welt ziemlicher unfug.

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  6. Hallo Lubo,
    ich trauere der Chance Bitcoin nicht hinterher.
    Ggf. zocke ich nochmals, sollte der Kurs mal so richtig einbrechen.

    Meinst du IB und co, als ausländische Broker?
    Ich komme mit den Testversionen dieser Broker nicht sehr gut zurecht.

    Viele Grüße

    Tanja

    PS: Wäre über deine Strategie mal neugierig, Lubo.

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    1. Meine Investment-Strategie ist eine Mischung aus vielem und auf meine persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse angepasst.

      25% Nettogehalt werden jeden Monat zu einem festgelegten Zeitpunkt am Aktienmarkt investiert und aus einer Watchlist entnommen. Darin befindet sich ein Pool von Unternehmen, die für mich Sinn ergeben und ein paar persönliche Kriterien erfüllen. Analysen mache ich nicht. 2-4 Unternehmen eines Sektors sind im Depot zulässig. Wenn ich eine Branche nicht verstehe oder mich nicht damit befassen kann/will, greife ich auf einen entsprechenden ETF zurück, der mir bei der Diversifikation hilft.

      Welches Unternehmen ich in dem jeweiligen Monat kaufe, entscheiden aktuelle Trendlinien und –kanäle. Die Höhe richtet sich nach einer Positionsgrößen-Strategie, in der es fünf Stufen gibt. Ich kaufe also Minimum Stufe 1 und maximal kann ein Wert Stufe 5 erreichen. Pro Monat „darf“ ich aber max. zwei Stufen einer Aktie kaufen.

      Verkäufe finden im Idealfall nicht statt. Da es diesen bekanntlich nicht gibt, habe ich wiederum wenige, festgelegte Zeitpunkte dafür vorgesehen und beachte Trendlinien und –kanäle. Wenn diese sich verändern, handle ich entsprechend sofort. Die Stufen der Positionsgrößen helfen bei Gewinnmitnahmen und Begrenzung von Verlusten.

      Das wäre meine langfristige Strategie im Groben. Die Einzelheiten dazu würden den Rahmen hier etwas sprengen. Ich hoffe, es war trotzdem halbwegs verständlich. Ansonsten frag noch mal nach.

      Grundlage für Kurz- und Mittelfristige Trades ist bei mir die Chartanalyse. Dafür habe ich aktuell aber wenig Zeit, deshalb finden „Spekulationen“ nur vereinzelt statt.

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