Allgemein

700-Euro-Spekulation – gehebeltes Investment in Bitcoin

Vor einiger Zeit installierte ich mir auf Empfehlung eine App für CFD’s, um mit reinem Spielgeld zu spielen. Ich duelliertem mich mit einem Bekannten und hatte das bessere Händchen. Es machte einfach Spaß.

Als die App den CFD-Handel mit Bitcoin einführte, entstand der Wusch, mit echtem Geld zu spekulieren. Ich wollte schon länger eine kleine Position Bitcoin haben, traute mich aber an die Technik nicht so recht heran.

Ich habe schließlich vor etwas über einem Monat die ersten 500 Euro mit einem x2-Hebel in Bitcoin investiert mittels der App.

Als der Bitcoin-Kurs nach ein paar Wochen ordentlich Federn ließ, spekulierte ich mit weiteren 200 Euro und wiederum demselben Hebel.

Die App (BUX), die ich dafür nutze, schaffte vor kurzem den Hebel für neue Positionen ab. Jüngst setzte sie für neue Positionen dann den CFD-Handel mit Bitcoin komplett aus.

Meine Positionen kann ich beibehalten oder schließen. Ich behalte sie bei. Es stehen einige technische Veränderungen bei Bitcoin an, die den Kurs zurzeit sehr volatil machen. U.a. steht am morgigen Tag eine Technologieentscheidung an. Das könnte zu einer krassen Kursänderung führen.

Ich bin gespannt, was aus dieser Mikrospekulation wird. Ggf. werde ich mit gutem Gewinn verkaufen, sollte sich in Zukunft eine günstige Gelegenheit bieten. Fällt der Bitcoin um 50%, so ist mein investiertes Geld komplett weg. Geht der seit 2009 am Markt bestehende Broker, Ayondo Markets, Pleite, so ist mein Geld ebenfalls verloren.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

*Edit: Ich habe die Position am 03.08.2017 verkauft mit einer realen Rendite von 8,5 Prozent nach Gebühren und vor Steuern (innerhalb von 1,5 Monaten). Ich musste für den Hebel Zinsen zahlen, worauf mich Lubo hingewiesen hat. Daher wollte ich die Position nicht zu lange behalten.

Disclaimer: Dieser Beitrag stellt meine ganz persönliche Meinung dar und ist nicht als Anlageempfehlung zu sehen. Niemand weiß, in welche Richtung sich ein Kurs bewegen wird.

Allgemein · Immobilien

Dreistellige Rendite mit Immobilien

Zugegeben, der Titel dieses Blogbeitrags ist etwas provokativ.

Dennoch zeige ich in meinem realen Beispiel, wie man heutzutage auf eine solche Rendite kommen kann.

Ich beschreibe in diesem Artikel wie ich vorgehe bei der Sichtung von Immobilienanzeigen und wie ich die Rendite berechne.

Beim Ansehen von Immobilienanzeigen für Eigentumswohnungen zur Kapitalanlage überschlage ich ganz grob, ob beim Kaufpreis der Immobilie das Doppelte der monatlichen Kaltmiete multipliziert mit 100 in greifbarer Nähe ist. Sprich, wenn die monatliche Kaltmiete 500 betragen würde, dann müssten beim Kaufpreis etwa 100.000 Euro verhandelbar sein. Das ist meine Faustformel. Und 99% der Wohnungen fallen hier bereits durchs Raster.

Wenn das Ergebnis gut aussieht, dann geht es in die feinere Kalkulation. So sieht meine Kalkulation aus:*

Finanzmixerin_Finanzmix_Immobilie_Rendite_mit_Immobilien_positiver_Cashflow

Diese Kalkulation ist angelehnt an die Berechnung vom Bodenseepeter.

Dies ist kein fiktives Beispiel sondern annähernd die Berechnung der Rendite meiner vermieteten Eigentumswohnung.

Das aufgenommene Fremdkapital hebelt die Rendite. Der Mieter zahlt die Wohnung ab. Der Anteil, der in die Tilgung geht, vergrößert das eigene Vermögen und kann daher zur Berechnung der Eigenkapitalrendite mit berücksichtigt werden. Eine Eigenkapitalrendite von über 200 Prozent (inkl. Tilgung) kann sich sehen lassen.

Einige Faktoren haben sich bereits innerhalb der kurzen Zeit von einem Jahr verändert, sodass es immer schwieriger wird, diese Renditen zu bekommen. Die Finanzierungszinsen sind leicht gestiegen. Ebenso haben die Immobilienpreise weiter angezogen. Aber ich bin der Meinung, dass sich auch heute noch Renditeperlen finden lassen. Manchmal scheuen sich bspw. die Interessenten vor notwendigen Renovierungen, sodass sich für renovierungsbedürftige Immobilien relativ geringe Kaufpreise ergeben. Zudem gilt tendenziell: Je höher das Risiko, desto höher die mögliche Rendite. Das ist bspw. in schlechteren Wohngegenden der Fall. Hier ist die Mietausfallwahrscheinlichkeit tendenziell höher.

*Disclaimer: So kalkuliere ich persönlich meine Immobilienrendite. Ich garantiere nicht für die Richtigkeit und Allgemeingültigkeit der Berechnung. Immobilien bergen Risiken, über die sich der Leser selbst informieren sollte. Dies ist keine Empfehlung für eine Investition.

Allgemein · Freizeit · Weiterentwicklung

Halbjahresbilanz der ersten Hälfte 2017

Mein Resümee für die erste Jahreshälfte von 2017 fällt gemischt aus.

Ich habe weniger gespart als im Jahr 2016 trotz höherer Einnahmen. Insgesamt bin ich mit dem Vermögensaufbau auf Kurs. Ich spare immer noch viel.

Ich habe meine Geschäftsidee ad acta gelegt und habe zunächst keine gute alternative Idee, nur ein paar Träumereien.

Mit der Blogperformance bin ich hochzufrieden. Die Besucherzahlen steigen.

Persönlich habe ich eine Trennung hinter mir. Ich unternehme seither mehr und habe eine Rundreise durch Schottland gemacht.

Aktien · Allgemein · Weiterentwicklung

Halbjahresziele 2017 – zweites Halbjahr

Meine Ziele für das zweite Halbjahr 2017 sind:

  • Eine Softskills-Schulung zu machen
  • Einen Bildungsurlaub zu machen
  • Eine fachbezogene Schulung bzw. Coaching
  • 2 Fachbücher lesen (z.B. Persönlichkeitsbildung, Investieren)
  • Blogeinnahmen aus Affiliate so steigern, dass ich mit den Kosten (für Domain etc.) auf Null komme im zweiten Halbjahr
  • Mein Vermögen weiter steigern trotz eventuellem Wohnungskauf (Die Kaufnebenkosten schmälern zunächst mein Vermögen
  • Ein alternatives Investment tätigen (z.B. Genossenschaftsinvestment)
  • Weniger „Hin und Her“ am Aktienmarkt
  • Eine Sparquote von über 50% erreichen
Aktien · Allgemein · Einnahmen · Sparen

Einnahmenreport Juni 2017

Einnahmen

Da ich keine reine Anlegerin, sondern auch Spekulantin bin, tauchen auch Gewinne/Verluste aus Aktienverkäufen im Einnahmenreport auf.

+ 40 Euro Mietcashflow

– 96,41 Euro Verkauf Aktie Munich Re

+ 15,07 Euro Dividende Wells Fargo

+ 16,02 Euro Dividende Unilever

+ 144,54 Euro Verkauf HCP, die ich im Juni erst gekauft hatte

+ 0,43 Euro Blogeinnahmen (Affiliate)

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= 119,65 Euro

Mit den Einnahmen bin ich sehr zufrieden. Im Juni hatte ich zum ersten Mal eine Auszahlung für Affiliate-Links.

Ich hatte auf HCP spekuliert. Ich dachte, dass ich mit einem REIT ethisch zunächst nichts falsch machen kann. Ich habe mir später die aktuellen Kennzahlen von HCP angesehen. Diese haben mich nicht überzeugt und so verkaufte ich die Aktie wieder.

Ich werde wahrscheinlich eine Halbjahreszielanpassung vornehmen, da ich einige Ziele vom Anfang des Jahres verfehlen werde.