Allgemein · Minimalismus · Sparen

Erneute Sinnkrise

Meine letzte Sinnkrise Link drehte sich darum, ob es überhaupt sinnvoll ist, zu sparen.

Jetzt habe ich erneut eine Sinnkrise. Diese ist jedoch anderer Art.

Ich lese gerade „Der Mann ohne Geld“ von Mark Boyle. Dieses Buch bringt mich zum Nachdenken über den Sinn des Investierens in eine zerstörerische Wirtschaft.

Ich denke darüber nach, anstatt Geld in fragwürdige Prozesse zu investieren, meine Arbeitszeit eventuell zu reduzieren und minimalistischer zu leben.

Ich möchte ggf. mein Verhalten als Konsumentin etwas verändern, weniger bei großen Konzernen einkaufen und lokale Märkte und Geschäfte unterstützen.

Allgemein · Weiterentwicklung

Sunk-cost-Fallacy

Sunk costs (deutsch: versunkene Kosten, oft auch als irreversible Kosten bezeichnet), sind Kosten, die bereits entstanden sind und nicht (beispielsweise durch Verkauf) rückgängig gemacht werden können (Quelle: Wikipedia).

Die Sunk-cost-Fallacy bedeutet nach meinem Verständnis bspw., solch „versenktem“ Geld, noch welches hinterherzuwerfen. Generell bedeutet es, sich mit dem Verlust nicht abzufinden. Ein Beispiel, ist es, krank zu einem Konzert zu gehen, nur weil man etwas dafür bezahlt hat.

Ich habe im letzten Jahr einige Fehlinvestitionen aufgrund von Schnellschüssen getätigt. Dazu zähle ich nichtmals irgendwelche Flop-Aktien, denn die kalkuliere ich mit ein.

Aber ich habe aufgrund von Meinungen in der Alex Fischer RADG-Facebook Gruppe (RADG = reicher als die Geissens). Domains gekauft, von denen ich dachte, dass sie bald mehr wert werden.

Zusätzlich habe ich ein Onlineshop-Paket gekauft, direkt für 2 Jahre, weil es günstiger war, weil ich eine Geschäftsidee umsetzen wollte mit einem eigenen Shop.

Ich habe daraus 2 Dinge gelernt

  1. Erst gründlich nachdenken, dann handeln (keine Schnellschüsse)
  2. Wenn es zu spät ist, dem Geld nicht nachweinen, sich nicht weiter drüber ärgern

Besonders der zweite Punkt war länger in meinem Kopf. Ich habe mich selbst gescholten für diese Entscheidungen und habe mich über das ausgegebene Geld geärgert. Wenn eine Entscheidung unwiderruflich getroffen wurde, nützt es nichts, zurückzublicken und sich zu ärgern. Wichtiger ist es, den Schaden für die Zukunft zu begrenzen.

Ich habe den Online-Shop also für knappe 2 Jahre noch. Erstens akzeptiere ich den gemachten Verlust. Zweitens werde ich ganz in Ruhe überlegen, wie ich den Schaden evtl. noch etwas begrenzen kann. Also wie ich mit wenig Aufwand einen einfachen Shop betreibe oder etwas in der Art. Aber diese Überlegungen werde ich gründlich anstellen, um nicht wieder Schnellschüsse zu tätigen.

Was ich auf keinen Fall tun werde: Nur etwas weiterzuverfolgen, weil ich schon dafür bezahlt habe. Ich werde also die Ausgaben als getätigt ansehen und besonnen handeln.

Allgemein · Einnahmen

Einnahmenreport April 2017

Ich teste hiermit eine Serie „Einnahmenreport“.

Mal sehen, ob sie gut ankommt und ob ich Spaß daran habe.

Einnahmen

Da ich keine reine Anlegerin, sondern auch Spekulantin bin, tauchen auch Gewinne/Verluste aus Aktienverkäufen im Einnahmenreport auf.

+ 40 Euro Mietcashflow*

+ 10,62 Euro Dividende Mondelez

+ 44,55 Euro Verkauf Position BRF Brasil Foods

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= 95,17 Euro*

Rund 95 Euro an Einnahmen in einem bei mir Dividendenschwachen Monat finde ich in Ordnung. Der Betrag meiner Einnahmen wird im Jahresverlauf vermutlich stark schwanken.

 

Im nächsten Einnahmenbericht wird die Dividende von der Munich Re erscheinen, über die ich mich sehr gefreut habe.

*Ich habe den Mietcashflow berichtigt. 23.06.2017