Allgemein · Weiterentwicklung

Wie persönliche Assets dir dein Überleben sichern

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Stellen wir uns den Extremfall vor: Wir geraten in einen Krieg und nichts ist mehr so wie es war. Das Drama möchte ich dabei ausklammern und nur die finanzielle Seite betrachten. Nach dem Krieg sind fast alle Menschen und Unternehmen pleite und müssen von neuem anfangen. Die Währung ist am Ende, die Immobilienpreise sind im Keller und kaum ein Stein steht noch auf dem anderen. Wir sind froh, es überlebt zu haben.

Was sind die Ressourcen, die uns sowohl während, als auch nach dem Krieg helfen?

Es sind die persönlichen Assets, das habe ich von Alex Fischer gelernt. Die Kontakte, Beziehungen und das Wissen, sind dann entscheidend. Es sind dann nicht die materiellen Dinge wie Autos und Giralgeld oder Aktien, die einem helfen.

Darum sind Freunde und andere Menschen die einem zugeneigt sind so wichtig. Wir Menschen sind keine Einzelkämpfer sondern Gruppentiere. Wir sehnen uns nach Zugehörigkeit und die meisten Menschen empfinden Freude beim Geben. Wenn wir aus unserer inneren Überzeugung anderen helfen, dann wird uns auch geholfen werden.

Auch geschäftliche Kontakte, die man z.B. als Immobilieninvestor aufbaut, bleiben bestehen und sichern einem auch nach schwierigen Umständen ein Wiederaufstehen aus den Trümmern.

Auch andere Schicksalsschläge können einen treffen wie z.B. der Arbeitsplatzverlust oder andere extreme Ereignisse. Wenn man ein großes und gutes Netzwerk hat, dann hat man gute Chancen, dass es schnell wieder bergauf geht. Man muss dann willens sein, andere um Hilfe zu bitten. Keith Ferrazi hat das Networking auf die Spitze getrieben und hat dadurch extrem viel erreicht in seinem Leben (Link Amazon zu seinem Buch „Geh nie alleine essen!“*).

Hast du persönliche Assets/Fähigkeiten/Kontakte, die dir in jeder Lebenslage helfen können?

 

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Meine Genossenschaftsinvestments

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Ich habe in diesem Beitrag (Wohnungsbaugenossenschaft als kleine Beimischung) schon beschrieben, warum es vorteilhaft sein kann, Wohnungsbaugenossenschaften als kleine Beimischung im Finanzmix zu haben.

Ich habe vor einiger Zeit in eine Wohnungsbaugenossenschaft investiert und aktuell eine Mitgliedschaft bei einer weiteren Wohnungsbaugenossenschaft abgeschlossen. Ich bekomme bei beiden Genossenschaften 4% Dividende und habe die Option auf günstigen Wohnraum.

Bei der zweiten Genossenschaft besteht eine lange Wartezeit. Der Vorteil an dieser ist, dass der Wohnraum in der Regel noch günstiger ist. Mit dem zweiten Investment habe ich das Risiko gestreut und die Chancen auf eine passende Wohnung erhöht.

Genossenschaftlich wohnen kann sehr viel günstiger sein als am freien Markt zu mieten, was einem einen finanziellen Vorteil (in der Zukunft) verschafft. Zudem betrachte ich die Investments als risikoarm.

Ganz allgemein sind Genossenschaften eine kleine Alternative im Niedrigzinsumfeld. Die Dividende ist hier konstanter als bei Aktien. Wer sein Geld in Genossenschaften anlegen möchte, kann die für sich passende heraussuchen. Es gibt bspw. genossenschaftliche Banken und Energieversorger.

Disclaimer: Dies ist keine Empfehlung für eine Investition, sondern meine ganz persönliche Meinung.

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Mein Weg zur finanziellen Freiheit

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Der Maschinist hat 100 Euro darauf ausgeschrieben, den besten Artikel zu dem persönlichen Weg zur finanziellen Freiheit in seinem Forum zu schreiben. Mein Ziel sind nicht die 100 Euro aber ich finde die Idee toll und habe meinen Weg dort beschrieben.

Ich nutze diesen Beitrag als quasi-Blogparade und veröffentliche ihn auch hier:

Bei meinen Eltern bin ich im Eigenheim groß geworden und es hieß immer, wir bezahlten geringere Raten für den Kredit als eine Wohnung zur Miete kosten würde. Mein Vater besaß später eine Wohnung zur Vermietung. Daher schaute ich mir bereits kurz nach dem Studium Immobilien zur Kapitalanlage an und hätte beinahe eine in einer Versteigerung gekauft. Diese Idee geriet dann aber wieder in den Hintergrund.

Ich kam erst spät, mit 29 Jahren, auf das Thema finanzielle Freiheit und allem was dazu gehört. Ich wollte ursprünglich mit meinem Partner ein eigenes Haus kaufen und wir besichtigten schon munter Häuser in umliegenden Städten unserer wunderbaren Großstadt. Auf meiner Recherche, ob ein Eigenheim eigentlich ein gutes Investment sei, stieß ich auf den Artikel „Pro oder Contra Eigenheim? – So triffst du die richtige Entscheidung“ auf Zendepot. Ich las hier zum ersten Mal etwas über ETF’s als Kapitalanlage. Im Studium hatten die Professoren zwar grob die Investmentkategorie Aktien angeschnitten, aber im gleichen Satz immer gesagt, dass hier ein höheres Risiko bestehe. Daher entschied ich für mich stets, Aktien seien ja nichts für mich wegen des hohen Risikos. Ich informierte mich auch niemals näher. Seit dem Lesen des Artikels auf Zendepot war ich wie angefixt von der Idee des Investierens in Aktien und ETF’s. Ich wusste nicht, ob ich mir ein Eigenheim zulegen sollte oder nicht, wusste auch, dass man diese Entscheidung besser erst treffen sollte bevor man in Aktien investiert. Dennoch begann ich im April 2015 damit in ein ETF und in eine Einzelaktie zu investieren.

Ich hatte Pech mit meinen ersten Investments und machte typische Anfängerfehler, doch ließ mich nicht abbringen. Je mehr Blogs ich zum Thema Finanzen und finanzieller Freiheit las, desto mehr faszinierte mich die Idee, früher als zu Rentenbeginn finanziell frei zu sein oder irgendwann „finanziell teilfrei“ zu sein, sodass ich nicht mehr Vollzeit arbeiten müsste.

Ich startete im Februar 2016 meinen eigenen Blog über meinen Weg zu mehr finanzieller Freiheit und bin seit dem Beginn meiner Recherchen zum Thema Investieren motiviert und immer auf der Suche, mich selbst weiterzuentwickeln.

Anfang Juli kaufte ich meine erste Immobilie, da ich meine finanzielle Freiheit auf mehrere Standbeine stellen möchte, getreu meinem Namen Finanzmixerin.

Ich möchte durch Mieteinnahmen, Dividenden und durch andere passive Einkommensströme früher als zu Rentenbeginn finanziell frei sein. Ich spare aktuell im Schnitt über 50 Prozent meines Nettoeinkommens. Meine Fixkosten sind, bis auf den Kostenblock Miete, sehr gering.

Ich weiß noch nicht, wo mich mein Leben hintreiben wird. Daher weiß ich noch nicht, ob ich sofort meinen Job quittieren würde, wenn ich finanziell frei wäre. Ich würde in jedem Fall meine Arbeitszeit reduzieren, sodass ich nur 1-2 Tage zur Arbeit müsste.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich langweilen würde, sollte ich keiner geregelten Arbeit mehr nachgehen. Erstens könnte ich dann an freiwilligen Projekten arbeiten und zweitens bin ich so vielseitig interessiert, dass es mir gar nicht schwerfällt, mich zu beschäftigen.

Allgemein · Finanzielle Freiheit · Freizeit · Weiterentwicklung

Finanzielle Teilfreiheit

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Das Konzept der finanziellen Teilfreiheit kurz erläutert: Alex Fischer schreibt in seinem Buch „Reicher als die XXXXXX“ darüber, dass er über einen passiven Einkommensstrom von 500 Euro monatlich bspw. seine Kosten für 5 Tage decken kann, und dass er dann dadurch 5 Tage des Monats keine Zeit gegen Geld einzutauschen braucht. So erarbeitet man sich kontinuierlich durch seine Investments die finanzielle Freiheit.

Für mich habe ich an der Stelle gerechnet, wie weit ich schon finanziell frei bin. Durch meine Genossenschafts- und Aktiendividenden sowie ETF-Ausschüttungen und Zinsen komme ich im Moment auf etwa 2 meiner persönlichen Tagesausgaben pro Monat.

Warum sollte ich nicht eine finanzielle Teilfreiheit in meinem Leben heute schon einführen? Meine Arbeitszeit so zu reduzieren, dass ich 2 Tage im Monat zusätzlich zu meinem sonstigen Urlaub keine Zeit gegen Geld einzutauschen brauche, sondern lauter Dinge tun kann, die mich persönlich weiterbringen und glücklich machen? So könnte ich das jetzt maximal genießen und trotzdem weiterhin ausreichend Vermögen aufbauen.

Ich bin in der glücklichen Situation, dass solche Konzepte bei meinem Arbeitgeber ohne weiteres möglich sind, und ohne dass man sich auf ewig an dieses Modell bindet.

In der nächsten Zeit werde ich mir Gedanken darüber machen, ob ich für mich die finanzielle Teilfreiheit einführe.

Es mag nun Stimmen geben, die behaupten, dass man dann nicht maximal vom Zinseszins profitieren kann, jedoch ist mein Gegenargument: Man weiß nie ob man das Morgen noch erlebt.

Aktien · Allgemein

Meine aktuellen Depotänderungen

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Anfang September habe ich meine kurzfristigen und langfristigen Aktientitel im Blog aufgelistet. Im weiteren Verlauf des Septembers habe ich zwei Aktientitel gekauft:

  • Mondelez
  • Bayer

Die Bayer Aktie hatte ich ursprünglich mit Gewinn abgestoßen, da ich vor dem Monsanto-Deal wegen des Images etwas skeptisch war. Dann hatte ich mich kurz vor dem Deal doch nochmals umentschieden und sie mir ins Depot gelegt. Eine Aktienanalyse gibt es auf dem Hamsterrad-Blog.

Ich wollte mehr Konsum-Aktien haben und habe mich hier speziell für Mondelez entschieden, da diese für mich eine der Wenigen ist, bei denen die Kennzahlen passen. Durch die Geldschwemme und den Mangel an Alternativen sind viele Aktien bereits hoch bewertet. Dies trifft in meinen Augen für die Mondelez-Aktie nicht zu. Eine Analyse zu Mondelez gibt es hier auf obermatt.

Im Oktober habe ich bereits gekauft:

  • Novo Nordisk
  • AT & T

Novo Nordisk habe ich aufgestockt, da der jüngste Kurseinbruch in meinen Augen eine gute Gelegenheit war.

AT & T schätze ich von den Kennzahlen her als guten Kauf ein. KGV, KBV, Gewinne und Dividenden passen in meinen Augen.

Dies sind grob meine Gründe für die Käufe der beiden Aktien im Oktober. Aktienanalysen gibt es hier Novo Nordisk, hier AT & T und nochmals AT & T.

Ich habe verkauft:

  • Vienna Insurance
  • BRF Brasil Foods

Vienna Insurance habe ich verkauft, weil ich mich mit der Aktie schon länger nicht wohl gefühlt habe. Sie war noch ca. 6 Prozent im Minus.

BRF Brasil Foods habe ich aus einer Dummheit heraus verkauft. Der Kurs schwankt innerhalb eines Tages stark. In der Regel steht die Aktie morgens im Minus und abends im Plus. Da habe ich gedacht, dass ich die Schwankung auch mal ausnutzen kann. Am nächsten Morgen konnte ich sie dann allerdings nicht wesentlich tiefer kaufen. Da habe ich Pech gehabt. Einen Gewinn von 12,5% habe ich hier zu verbuchen.

Jetzt werde ich mich auf alternative Investments konzentrieren (Genossenschaften und ggf. P2P-Kredite) und probieren, eine Liquiditätsreserve aufzubauen.

Disclaimer: Dies sind keine Kaufempfehlungen. Niemand weiß, in welche Richtung sich bestimmte Aktienkurse entwickeln werden.

Allgemein · Weiterentwicklung

Investment in die Partnerschaft

Ich habe eine turbulente Zeit mit meinem Partner hinter mir und kann als Essenz davon sagen, dass sich ein Investment in die Partnerschaft lohnt.

Man wächst an seiner Beziehung, wenn man nicht sofort aufgibt. Mein Rat für Jeden mit Beziehungszweifeln: „Liebe lieber weiter“. Aufgeben ist so einfach und so feige.

Man kehrt oft im Partner das Gleiche hervor wie bei den Ex-Partnern. In einer Beziehung begegnet man sich am Ende immer selbst (das Zitat stammt nicht von mir, es kann sein, dass es von Eva Maria Zurhorst stammt).

Man kann vieles durch echte Kommunikation lösen.

Man kann immer seine jetzige Beziehung vertiefen, daran arbeiten und an dem Zusammenbleiben wachsen. Man kann die Liebe in der Partnerschaft wiederentdecken und glücklich damit sein.

Wenn man mit sich selbst im Reinen ist, dann ist oftmals eine tiefe und innige Partnerschaft möglich, bei der man nicht vom anderen erwartet, dass er die Lösung für die eigenen Probleme ist.

Ich kann in dem Zusammenhang das Buch „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“ von Eva Maria Zurhorst empfehlen.

Finanziell gesehen kann ein Beziehungsende sehr teuer sein. Aber auch aus anderen Gründen ist ein gefühlsmäßiges Investment in die Beziehung wertvoll und verspricht eine nichtmonetäre Rendite.

Ein Investment in die Beziehung ist letztendlich auch ein Investment für sich selbst. Eine erfüllende Partnerschaft tut der Seele gut und macht einen stark.