Allgemein · Weiterentwicklung

Bildungsurlaub – eine bezahlte Freistellung zur persönlichen Weiterentwicklung

Uns steht per Gesetz Bildungsurlaub zu (in den meisten Bundesländern Deutschlands). In Nordrhein-Westfalen sind es 5 Tage. Nicht Jeder weiß von dieser Möglichkeit und nur etwa 2-5 Prozent der Arbeitnehmer nutzen sie laut Wikipedia.

Der Bildungsurlaub ist eine bezahlte Freistellung. Man sucht sich selbst bspw. ein Seminar heraus, bezahlt es selbst, muss jedoch keinen regulären Urlaub dafür opfern. Es müssen mindestens 3 Tage am Stück sein, die man im Rahmen des Bildungsurlaubs nimmt.

Kurse, die potentiell als Bildungsurlaub anerkannt werden, sind bspw. auf dieser Seite zusammengetragen: http://www.bildungsurlaub.de/home.html

Es gibt im Rahmen des Bildungsurlaubs die Möglichkeit, diesen mit in das nächste Jahr zu nehmen und dann 10 Tage im nächsten Jahr zu nehmen. Nach gängiger Rechtsauffassung ist es auch möglich, bspw. 2 übrige Tage mit in das nächste Jahr zu nehmen.

Mindestens 6 Wochen im Voraus sollte man den Bildungsurlaub beantragen.

Ich beziehe mich bei meinen Ausführungen auf mir bekannte Gegebenheiten im Rahmen des Bildungsurlaubs NRW.

Der Bildungsurlaub ist eine tolle Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Man ist ein paar Tage raus aus der üblichen Arbeit und lernt neue Leute kennen.

2 Kommentare zu „Bildungsurlaub – eine bezahlte Freistellung zur persönlichen Weiterentwicklung

  1. Yep, ein ganz toller und wichtiger Hinweis.
    Da sich viele der Lesen noch in der Abhängigkeit zu einen Arbeitgeber befindet, erhöht man mit einer Fortbildung den Abstand zu „gleichwertigen“ Kollegen.
    Fortbildung zeigt also ein Interesse an Vorwärtskommen.

    Persönlich kann ich nur sagen , ich habe mal eine sehr teure Fortbildung genossen ( Schweißfachingenieur ) und nie gebraucht, diese hat mich aber immer vom Wettbewerb einer Arbeitsstelle abgehoben.

    Wir versuchen Fortbildung so gut wie immer zu nutzen, stellenweise zahlt der ARbeitgeber was zu , manchaml aber auch nicht, dann tragen wir die Kosten eben selber und pflegen diese bei der Steuererklärung mit ein. Immer , wirklich immerr, setzt man sich damit aber vom Wettbewerb ab. Und solange wir uns noch im Hamsterrad befinden, bedeutet dies ein Wettbewerbsvorteil.

    Gruß
    Frau und Herr Plutusandme

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  2. Ganz genau so ist es. Weiterbildung kann nie schaden.

    Ich hatte das große Glück, eine teure Zertifizierung vom Arbeitgeber komplett bezahlt zu bekommen. Dafür musste ich mich für 2 Jahre „verpflichten“. Diese Zertifizierung ist gold wert, sollte ich mal den Arbeitgeber wechseln wollen.

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