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Wohnungsbaugenossenschaft als kleine Beimischung

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In vielen Großstädten gibt es Wohnungsbaugenossenschaften, die konstant 4% Dividende ausschütten.

Wenn man sowieso Mieter ist, dann kann es auch aus wohntechnischen Gründen sehr viel Sinn machen, Mitglied einer solchen Genossenschaft zu werden. Oftmals ist darüber Wohnraum sehr viel günstiger zu haben als auf dem freien Markt und mit der Mitgliedschaftsdauer steigen die Chancen auf gute Wohnungen der Genossenschaft. D.h. selbst wenn man in naher Zukunft keinen Umzug plant, kann es sich für später trotzdem lohnen, sei es in 5, 12 oder 20 Jahren.

Die Vorteile liegen also auf der Hand: Konstante Dividenden von 4 Prozent, die von der Börse unabhängig sind und die Option auf günstigen Wohnraum.

Die Nachteile möchte ich aber auch nicht verschweigen: Bei einer Pleite der Genossenschaft ist das eingezahlte Geld vermutlich zum Großteil weg und darüber hinaus kann es eine Nachschusspflicht geben, wenn diese nicht über die Satzung ausgeschlossen wurde. Es gehen im Allgemeinen aber extrem selten Genossenschaften insolvent, u.a. da es hier starke Kontrollmechanismen gibt (siehe z.B. in diesem Artikel, in dem über eine tatsächliche Pleite berichtet wird http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/solinger-pleite-bewegt-genossenschaften-aid-1.3928249).

Ein weiterer Nachteil ist die zeitliche Gebundenheit. Von der Kündigung der Anteile bis zur Auszahlung können 1-2 Jahre vergehen. Wenn man langfristig investiert, sollte dies aber kein großer Nachteil sein.

Möglicherweise sind steigende Inflationsraten ein weiteres Risiko.

Sofern man potentiell von dem Wohnungsangebot profitieren kann, finde ich Genossenschaftsanteile einer Wohnungsbaugenossenschaft sehr gut als kleine Vermögensbeimischung. Wenn mehrere Genossenschaften in Frage kommen, dann kann man hier noch diversifizieren.

3 Kommentare zu „Wohnungsbaugenossenschaft als kleine Beimischung

  1. Ein guter Beitrag. Ich nutze auch die vergleichsweise hohen Zinsen meiner Wohnbaugenossenschaft. Viele wissen gar nicht, das es diese Möglichkeit gibt und dass man auch jeden Monat einen kleineren Betrag einzahlen kann. Leider kann ich mittlerweile nur noch 5 Anteile kaufen, da zu viele Mieter sehr viel Geld eingezahlt haben.

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